Überraschung bei Dunkerbeck GPS Speed Challenge in Matas Blancas

  • Björn Twan
  • Ancor und Lea
  • ancor
  • Lea

Björn Dunkerbeck ist zweifelsfrei einer der besten, erfolgreichsten und bekanntesten Windsurfer aller Zeiten. Spätestens seit seiner TV-Werbekampagne für Nutella kennen ihn in Deutschland auch viele Nicht-Surfer. Mit 42 WM-Titeln dürfte er zugleich einer der erfolgreichsten und konstantesten Profisportler überhaupt sein.

Entsprechend groß war dann auch die Überraschung, dass Dunki, wie er in Surferkreisen genannt wird, bei der ISWC Weltmeisterschaft im Speedsurfen, die vom 30.06. bis 05.07.2017 in der Bucht von Matas Blancas nördlich von Costa Calma ausgetragen wurde, nicht seinen 43. WM-Titel einheimsen konnte. Der erst 24-Jährige Holländer Twan Versput gewann, wenn auch nur knappt, den Titel. Dritter wurde Markus Emanuellson aus Schweden. Bei den Damen siegte Zara Davis.

Beim GPS-Speedsurfen hat jeder Teilnehmer ein GPS-Gerät bei sich, dass permanent die gefahrene Geschwindigkeit aufzeichnet. Die gesammelten Daten aller Teilnehmer werden nach jedem Lauf mit Computerunterstützung ausgewertet. Wer über eine Länge von 250 Metern innerhalb der von Bojen markierten Wettkampfzone die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit erzielt, gewinnt.

Die Entwicklung von kleinen, tragbaren GPS-Geräten hat dem Speedsurfen, das bereits Ende der achtziger Jahre auf Fuerteventura durchgeführt wurde, zu einem neuen Boom verholfen. Früher waren technisch aufwändige, teure Videoauswertungsanlagen erforderlich. Heute kann praktisch jeder Hobbysurfer mit seinem GPS-Gerät seine Geschwindigkeit messen, auswerten und sogar auf auf entsprechenden Plattformen im Internet mit anderen vergleichen.

Die 55 Teilnehmer erlebten in Matas Blancas 6 aufregende Wettkampftage mit tollem, teilweise sehr starkem Wind und sehr fordernden Bedingungen.

Besondere Anerkennung verdienen daher die jüngsten Teilnehmer. So beeindruckten der gerade einmal 9-jährige Lokalmatador Ancor Sosa und die 10-jährige Lea Schaarschmidt, indem sie völlig unerschrocken und mit schier unermüdlichem Einsatz bei Windbedingungen über den Wettkampfkurs flogen, bei denen sich so mancher erwachsene Hobbysurfer vor Angst in die Hosen gemacht hätte. Gemeinsam mit Papa Oliver erreichte Lea in der „Vater-Sohn-Wertung“ dann auch einen respektablen zweiten Platz, hinter Björn Dunkerbeck und seinem 13-jährigem Sohn Liam. Ancor wurde als jüngster Teilnehmer neunter in der Jugendwertung.

2 Kommentare

  1. Hallo Herr Weber!
    Danke für die Glückwünsche, bitte die Kleinanzeige einfach hier auf der Webseite eingeben (Kleinanzeigenmarkt) dann kommt das automatisch auch in die gedruckte Ausgabe.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Sandra Huster

  2. Herzlichen Glückwunsch, Fuerte-Zeitung zum 10-Jährigen. Was wären unsere Urlaube in Cost Calma ohne Dich!
    Henrike und Günter Weber

    PS: Könnt Ihr nochmal unsere Kleinanzeige, aber nur für Skat und Doppelkopf, bringen mit Endzeit 8. August?

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