32 Jahre Gefängnis für Menschenschleuser
Die sechste Kammer des Provinzgerichts von Las Palmas hat drei Menschenschleuser zu jeweils 32 Jahren Gefängnis verurteilt.
Das Gericht erkannte die Verantwortung der drei Marokkaner für den Tod von 25 größtenteils minderjährigen Flüchtlingen, die in einem kaum seetüchtigen Boot, einer sogenannten „patera“ von Afrika nach Lanzarote übersetzen wollten.
Bombenalarm auf Ryanair-Flug von Frankfurt nach FuerteventuraEine Ryanair-Maschine musste am 30.07.2010 auf dem Flug von Frankfurt nach Fuerteventura wegen einer Bombendrohung nach Málaga umgeleitet werden. Die Piloten meldeten dem Tower von Málaga, dass jemand an Bord damit gedroht habe, dass eine Bombe im Flugzeug sei. Angler tot geborgenEin 52-jähriger Angler, der am 28.07.2010 an der Steilküste von Valle de Sta. Ines im Gemeindegebiet von Betancuria ins Meer gestürzt ist, konnte nur noch tot geborgen werden. Um 9.20h ging bei der Notrufzentrale (112) eine Meldung über den Unfall ein. Der Mann soll noch versucht haben, an Land zu kommen. Gran Canarias größter Hafen will Containerumschlag erhöhenDer wichtigste Handelshafen der Provinz Las Palmas, der „Puerto de la Luz“ auf Gran Canaria, über den auch die meisten Güter nach Fuerteventura gelangen, will den Containerumschlag in den nächsten 12 Monaten um 30% auf 1,4 Mio. Container pro Jahr vergrößern. Ein Verbrechen als MarkeViele Menschen auf den Kanaren verfolgen die noch andauernden Untersuchungen in dem als „el caso kárate“ bekannt gewordenen Missbrauchsskandal mit Abscheu. Dem Inhaber einer Karateschule auf Gran Canaria, Fernando Torres Baena, wird vorgeworfen, in den letzten zwanzig Jahren bis zu 100 minderjährige Karateschüler sexuell genötigt und missbraucht zu haben. 300 Mio. weniger aus MadridNach Angaben der Vizeministerin für Finanzen und Planung der Kanarischen Regierung, Rosa Rodríguez, wird die autonome Region der Kanaren in 2011 rund 300 Mio. Euro weniger von der Zentralregierung in Madrid erhalten, als ursprünglich vorgesehen war. Guardia Civil im Streik?Zwar wurde von niemandem zu einem Streik aufgerufen, doch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Die Beamten der Guardia Civil schrieben im Juni 2010 rund 70% weniger Anzeigen als im Juni des Vorjahres. Das bedeutet ein Minus von rund 120.000 Strafzetteln und damit natürlich auch einen erheblichen Einnahmerückgang für die Staatskasse. In einigen Provinzen ist die Zahl der Anzeigen sogar um bis zu 90% zurückgegangen. Aktualisiert (Freitag, den 23. Juli 2010 um 18:44 Uhr) |



