Fuerteventuras größter Wasserspeicher in Betrieb genommen
Der neue Wasserspeicher soll die Versorgung der Zentrums und des Südens von Fuerteventura wie z.B. die Regionen La Asomada, El Time, Guisguey, Betancuria, Vega de Rio Palmas, Llanos de la Concepción und Valles de Ortega verbessern. Die Kapazität entspricht etwa dem doppelten des Tagesbedarfs der Zielregion.
Der Wasserspeicher und die dazugehörigen Leitungen kosten rund 2,2 Mio. Euro. Zum Bau waren massive Erdbewegungen erforderlich. Der dabei angehäufte Aushub wurde später dazu verwendet, die Anlage wieder nahezu vollständig einzugraben, um den optischen Einfluss auf die Umgebung zu minimieren. Zuletzt wurde eine Schicht Erde aufgebracht, die die Ansiedlung einheimischer Pflanzen erleichtern soll. Zudem arbeitet das CAAF an einer Ausschreibung für eine Photovoltaikanlage, die auf dem Wasserspeicher mit einer Fläche von ca. 3.500m² installiert werden soll.
Das CAAF beliefert auf Fuerteventura rund 30.000 Abnehmer und produziert rund 31.000m³ Trinkwasser pro Tag. Das Wasser stammt aus drei Meerwasserentsalzungsanlagen in Corralejo (ca.4.000m³/Tag), Puerto del Rosario (22.500m³/ Tag) und Gran Tarajal (4.500m³/ Tag).
Im Jahre 1970 verfügte das CAAF nur über eine Entsalzungsanlage in Puerto del Rosario, die gerade einmal 2.000m³ pro Tag produzieren konnte.
Heute wird das Versorgungssystem durch 16 Pumpstationen und zahlreiche Wasserspeicher im Fluss gehalten.Aktualisiert (Donnerstag, den 11. März 2010 um 17:15 Uhr)


