Zuckerhaltige Getränke fördern Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen

Wie eine Studie der Professorin Nerea Martín Calvo der Universität Navarra ergeben hat, hebt der Genuss von vier oder mehr zuckerhaltigen Softgetränken pro Woche das Risiko an Fettleibigkeit zu erkranken bei Kindern und Heranwachsenden um 246 Prozent an. Demzufolge lässt jede zusätzliche Portion pro Tag das Risiko nochmals deutlich ansteigen.

Zusammen mit der sich stetig weiterentwickelnden Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist auch der Konsum von gezuckerten Erfrischungsgetränken parallel zum Anstieg der Fettleibigkeit nach oben gegangen. Die Produktion von Light-Produkten mit Zuckerersatzstoffen ist zwar angestiegen, macht jedoch nach wie vor kaum 25 Prozent der Gesamtproduktion aus.

Die Forscherin rief Anfang Januar das Projekt SENDO (Seguimiento de Escolares Navarros Para un Desarrollo Óptimo) ins Leben, das als noch nie dagewesene Initiative das Ziel verfolgt, die Ernährungsgewohnheiten und Lebensstile von Kindern und Jugendlichen aus Navarra zu erforschen. Die erste Phase besteht dabei darin, herauszufinden, wie stark sich die Ernährung navarresischer Kinder an einer mediterranen Kost orientiert, um somit den vermuteten Schutzeffekt der als gesund geltenden Ernährungsform im Hinblick auf das Problem der Fettleibigkeit und die Kombination verschiedener Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu untersuchen.

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