Pollenallergie? Ab auf die Kanarischen Inseln!

Keine Pflanzen- Keine Pollen. Fuerteventura ist perfekt bei Pollenallergie

Die Kanarischen Inseln sind das perfekte Reiseziel für Menschen mit Pollenallergie. Viele Allergiker gehen im Frühling in Deutschland durch die Hölle. Manchen bleibt dann nur noch die Flucht vor den Pollen. Insbesondere die trockenen Kanareninseln wie Fuerteventura und Lanzarote sind wegen ihrer spärlichen Vegetation besonders geeignete Reiseziele bei Heuschnupfen.

Nur geringer Pollenflug auf den Kanaren im Frühling 2018

Die Spanische Gesellschaft für Allergologie sagt für die Kanaren im Frühling 2018 eine sehr geringe Pollenbelastung von knapp über 500 Pollen pro Kubikmeter voraus. Auf Fuerteventura und Lanzarote dürfte der Pollenflug noch geringer ausfallen.

Natürlich ist auch auf den Kanaren die Luft nicht völlig frei von Allergie auslösendem Blütenstaub. Aber viele Baumarten wie Buchen, Eichen oder Birken, die für Allergiker in Deutschland zur Qual werden, fehlen z.B. auf Fuerteventura oder Lanzarote völlig. Viele Urlauber, die Zuhause unter heftigem Heuschnupfen leiden, sind z.B. auf Fuerteventura völlig frei von Beschwerden.

Die häufigsten Allergie auslösenden Pollen auf den Kanaren sind Gräser und Beifuß. Doch auch Oliven, Zypressen, Salzkräuter, Glaskräuter und Platanen lösen Allergien aus. Doch es gibt große Unterschiede beim Vorkommen dieser Pflanzen auf den verschiedenen Kanarischen Inseln. Die Pollenkonzentration ist jedenfalls wesentlich geringer als z.B. in Deutschland oder auf dem spanischen Festland.

Pollenallergie wird zur Volkskrankheit

Der Anteil der Bevölkerung, die an Heuschnupfen leidet, nimmt in Spanien -genauso wie in Deutschland- immer weiter zu. Rund 15% der Bevölkerung sind in beiden Ländern bereits betroffen. Tendenz stark steigend.

Die Spanische Gesellschaft für Allergologie sieht die Ursachen dafür im Klimawandel und in der zunehmenden Umweltverschmutzung.

Wärmeres Klima bedeutet einen früheren Beginn der Blütezeit der Pflanzen. Außerdem dauert diese länger. Die Pflanzen können mehr Pollen über einen längeren Zeitraum freisetzen.

Abgaspartikel machen Pollen aggressiver

Durch Abgaspartikel von Autos oder Heizungsanlagen verändert sich die Struktur von Pollen. Die Pflanzen produzieren Stressproteine als Verteidigungsmechanismus. Dadurch steigt die Gefahr, dass Pollen Allergien bei empfindlichen Menschen auslösen können.

Deshalb sind Pollen aus Städten oder der Nähe von Autobahnen aggressiver als Blütenstaub aus ländlichen Regionen. Daher sind in den Städten auch prozentual mehr Menschen von Allergien betroffen.

Die Luftverschmutzung durch Autoabgase oder Heizungsanlagen ist z.B. auf Fuerteventura extrem gering. Dadurch dürften die ohnehin schon wenigen Pollen auch viel weniger aggressiv sein als in einer Großstadt.

3 Kommentare

  1. Auch ich musste feststellen , dass es auf Lsnzarote Pollenflug gibt, der bei mir zu erheblichen Beschwerden geführt hat .

  2. Ich bin seit letztem Jahr auf dem kanaren und kam nur sehen mir geht es hier gut. …
    In Deutschland habe ich mich nur in räumen in meiner Freizeit aufhalten können.

  3. Dem widerspreche ich als Allergiker der gerade nach 18 Jahre Beschwerdefreiheit, auf die Kanaren ausgewandert ist, um dort wieder nen heftigen Schub zu bekommen mal deutlich.

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