Kontrollierte Sprengung einer Granate auf Fuerteventura durch Bombenexperten der Guardia Civil

Artillerie-Geschoss

Spezialisten des Bombenentschärfungskommandos der Guardia Civil SEDEX haben am Morgen des 18.01.2020 auf Fuerteventura ein Artilleriegeschoss durch eine kontrollierte Sprengung unschädlich gemacht.

Der Einsatz hatte bereits am Morgen des 17.01.2020 begonnen. Straßenbauarbeiter der Inselregierung von Fuerteventura (Cabildo) hatten bei Arbeiten an einer Piste bei Tiscamanita im Gemeindegebiet von Tuineje ein Objekt im Straßengraben, halb von Erde bedeckt, entdeckt, das sie für ein Artillerie-Geschoss hielten.

Sie informierten die Polizei. Beamte der Kaserne der Guardia Civil in Gran Tarajal nahmen das verdächtige Objekt in Augenschein und bestätigten, dass es sich um eine bereits stark verwitterte 105-Millimeter-Granate handelte.

Sie forderten Unterstützung durch Kollegen des Bombenräumdienstes SEDEX (Servicio de Desactivación de Explosivos) an. Diese analysierten die Situation und entschieden sich für eine kontrollierte Sprengung.

Unterstützung durch Bürger bei Bombenfunden

In vielen Fällen gelingt die Entschärfung von Munitionsfunden nur durch die Mitarbeit von Bürgern, die solche Blindgänger finden und melden.

Die Guardia Civil gibt einige einfache Tipps, die man unbedingt beherzigen sollte, wenn man nicht explodierte militärische Munition findet. Diese lassen sich einfach zusammenfassen: Nicht berühren, nicht bewegen, sondern kennzeichnen und melden!

Grundsätzlich sollte man jedes Objekt, das nach einem Sprengkörper oder nach Munition aussieht, für echt und scharf halten. Dass man es dann nicht berühren oder gar bewegen darf, sollte eigentlich selbstverständlich sein. In jedem Fall soll man den Fund bei der Guardia Civil melden und aus sicherer Entfernung beobachten und verhindern, dass andere Personen sich nähern.

Aufregung beim Filmdreh zu „The Eternals“ auf Fuerteventura nach mutmaßlichem Granatenfund

Erst am 04.11.2019 hatte ein mutmaßlicher Granatenfund während der Dreharbeiten zu „The Eternals“ weltweit für Aufsehen gesorgt. Deutsche und britische Medien hatten berichtet, dass das Filmteam einschließlich Angelina Jolie das Drehgelände im Süden Fuerteventuras fluchtartig verlassen hätten.

Am 27.08.2017 fanden Strandbenutzer am Papagayo-Strand auf Lanzarote einen Gegenstand, der ebenfalls von Beamten des SEDEX gesprengt wurde.

Im Mai 2013 hatte sich ein Mann mit einem Blindgänger, den er auf dem Truppenübungsplatz in Pájara im Süden Fuerteventuras gefunden hatte, die Hoden weggesprengt.

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