1,3 Millionen Euro für Technik zur Verarbeitung von Bioabfall auf Fuerteventura

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Auf Fuerteventura investiert das Cabildo (Inselregierung) insgesamt 1,3 Millionen Euro in neue Maschinen zur Verarbeitung organischer Abfälle. Nach Angaben der Präsidentin des Cabildo, Lola García, bedeutet diese Investition einen wichtigen Fortschritt im Engagement für Nachhaltigkeit, für die Verbesserung der getrennten Abfallsammlung und für höhere Recyclingquoten auf Fuerteventura.

Gemeinsam mit dem Regierungsrat des Cabildo für Abfallwirtschaft, Enrique Pérez, stellte García die neu angeschaffte Technik im Rahmen einer Pressemitteilung vom 19.02.2026 vor.

Vorbereitung auf den fünften Container

Konkret wurden neue Maschinen für die Abfallumladeanlagen auf Fuerteventura angeschafft. Diese Anlagen sind über das gesamte Inselgebiet verteilt und ermöglichen es künftig, den sogenannten fünften Container aufzunehmen und zu verarbeiten. Dieser Container ist für die getrennte Sammlung von Bioabfällen (Biotonne) vorgesehen und soll im Jahr 2026 auf Fuerteventura eingeführt werden. Ziel ist es, organische Abfälle getrennt einzusammeln und zu behandeln um so ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern.

Mit der Investition werde die Leistungsfähigkeit der Anlagen gestärkt, die Trennprozesse optimiert und der Bevölkerung eine effizientere und verantwortungsbewusste Entsorgung erleichtert, erklärte García. Man arbeite weiter an einem nachhaltigeren Modell, das an den Umweltzielen und den aktuellen Bedürfnissen von Fuerteventura ausgerichtet sei.

Fünf Spezialauflieger und drei Zugmaschinen

Der Regierungsrat im Cabildo für Abfallwirtschaft Enrique Pérez erläuterte, dass fünf spezielle Transportauflieger mit beweglichem Ladeboden sowie drei Zugmaschinen beschafft wurden. Die Investition in Höhe von 1,3 Millionen Euro erfolgt unter Einbindung europäischer Fördermittel aus dem Programm NextGeneration.

Ziel sei es, die Behandlung dieser Abfallart insbesondere für jene Gemeinden zu erleichtern, die weiter vom Abfallkomplex Complejo Ambiental de Zurita entfernt liegen. Gleichzeitig werde dazu beigetragen, den CO2 Fußabdruck zu reduzieren, Umweltschäden zu vermeiden und die Dekarbonisierung voranzubringen.

Nach Angaben von Pérez werden damit die für die kommenden Jahre gesetzten Ziele der Kreislaufwirtschaft umgesetzt. Die Maßnahme stelle einen qualitativen Fortschritt in der Abfallbehandlung dar und setze weiterhin auf die Zusammenarbeit mit einer zunehmend für Recycling sensibilisierten Bevölkerung.

Drei Standorte auf Fuerteventura

Die Abfallumladeanlagen befinden sich in Tuineje in der gleichnamigen Gemeinde, in Lajares in der Gemeinde La Oliva sowie in Mal Nombre in der Gemeinde Pájara. Diese Einrichtungen sind Eigentum der Inselregierung (Cabildo de Fuerteventura). Dort werden die von den Gemeinden eingesammelten Hausabfälle nach dem Wiegen angenommen, verdichtet und für den Transport zum Umweltkomplex Complejo Ambiental de Zurita vorbereitet, wo die endgültige Behandlung der Abfälle erfolgt.

Mit der Investition stärkt das Cabildo de Fuerteventura nach eigenen Angaben die Infrastruktur für die getrennte Erfassung und Verarbeitung von Bioabfällen und setzt einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Abfallwirtschaft auf Fuerteventura.

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