
Die Nationalpolizei hat eine Drogenverkaufsstelle im Ort El Matorral in der Nähe des Flughafens von Fuerteventura dichtgemacht. Die Maßnahme ist das Ergebnis einer Untersuchung, die vom Rauschgiftdezernat der lokalen Kriminalpolizei geführt wurde.
Die polizeilichen Ermittlungen begannen Mitte Dezember 2025, nachdem Hinweise eingegangen waren, dass aus einer Wohnung in einem Wohngebiet in El Matorral Kokain und Haschisch verkauft werden könnten. Nach Erkenntnissen der Beamten sollen die Bewohner der Wohnung die Substanzen von dort aus an die Konsumenten vertrieben haben.
Alarm wegen Nähe zu Schule und Sportplatz
Die mutmaßliche Drogenwohnung befindet sich in der Nähe eines kommunalen Fußballplatzes sowie nur wenige Gehminuten von einer Schule entfernt. Aufgrund des regelmäßigen Aufenthalts von Minderjährigen und Jugendlichen in diesem Bereich waren die Anwohner laut Polizei in großer Sorge.
Im Verlauf der Ermittlungen bestätigten die Beamten die mutmaßlich illegale Aktivität in der Wohnung. Den Erkenntnissen zufolge wurden dort direkte Verkäufe von Betäubungsmitteln an Stammkonsumenten durchgeführt.
Hausdurchsuchung und zwei Festnahmen am 19. Februar 2026
Aufgrund der gesammelten Indizien beantragten die Beamten eine richterliche Genehmigung zur Durchsuchung der Wohnung und führten diese am 19. Februar 2026 durch. Die Durchsuchung endete mit der Festnahme eines Mannes und einer Frau. Beide stehen unter Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben.
Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte 25,6 Gramm Kokain, 103,70 Gramm Haschisch, ein Gramm MDMA, 14 Fläschchen Poppers, zwei Packungen anxiolytischer Medikamente sowie 900 Euro in kleinen Scheinen sicher.
Außerdem wurden Utensilien zur Verarbeitung, Streckung und Portionierung von Drogen beschlagnahmt, darunter eine Präzisionswaage, ein Messer und Löffel mit Drogenresten. Zusätzlich wurde ein Fahrzeug sichergestellt, das mutmaßlich für die Verteilung der Substanzen genutzt wurde.
Mehr Sicherheit in sensibler Umgebung
Nach Angaben der Nationalpolizei konnte mit dieser Operation eine Drogenverkaufsstelle beseitigt und die Sicherheit in einer besonders sensiblen Umgebung mit vielen Minderjährigen gestärkt werden. Die Polizei setzt ihre Arbeit im Kampf gegen den Drogenhandel auf den Inseln fort.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Festgenommenen der zuständigen Justizbehörde überstellt.
Aufruf zur Bürgerbeteiligung
Die Nationalpolizei erinnert zugleich an die Bedeutung der Mithilfe der Bevölkerung bei der Aufdeckung von Verkaufsstellen für Betäubungsmittel, insbesondere in Wohngebieten und in der Nähe von Bildungseinrichtungen. Hinweise aus der Bevölkerung gelten als wichtiger Bestandteil, um solche illegalen Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.
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