Genehmigung für neue Kläranlage in La Pared im Süden von Fuerteventura

La-Pared-Ortsschild

Die Inselregierung von Fuerteventura (Cabildo) hat grünes Licht für den Bau einer neuen Kläranlage in der ehemaligen Urbanisation La Pared im Süden von Fuerteventura gegeben. Der Inselwasserrat „Consejo Insular de Aguas de Fuerteventura“ (CIAF) erteilte am 4. März 2026 der Gemeinde Pájara die Genehmigung, die neue Anlage in dieser Zone des Gemeindegebiets zu errichten.

Die Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, Lola García, hob die Arbeit hervor, die das Cabildo über den Inselwasserrat leistet, um den gesamten Wasserkreislauf auf der Insel weiter zu verbessern. Nach ihren Worten habe die Inselverwaltung zahlreiche Maßnahmen geplant und vorangetrieben, um die Wasserversorgung auf Fuerteventura zu modernisieren. Ein besonderer Schwerpunkt liege dabei auf der Wiederverwendung von Wasser im Rahmen eines nachhaltigen Wasserkreislaufs, ein entscheidender Aspekt für eine trockene Insel wie Fuerteventura.

Neue Infrastruktur ersetzt veraltete Anlage

Wie der Regierungsrat im Cabildo für Wasser, Adargoma Hernández, erklärte, weist die bestehende Anlage in La Pared erhebliche strukturelle, betriebliche und kapazitätsbedingte Einschränkungen auf. Dadurch könne sie den aktuellen und künftig zu erwartenden Bedarf des Ortes nicht mehr angemessen abdecken. Zudem entspreche sie nicht mehr den heute geltenden technischen und gesetzlichen Anforderungen. Aus diesem Grund soll eine neue Infrastruktur entstehen, die an die tatsächlichen Bedürfnisse des Gebietes angepasst ist.

Nach Angaben von Hernández handelt es sich bereits um die zweite wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Abwasserinfrastruktur in der Gemeinde Pájara innerhalb kurzer Zeit. Bereits im November 2025 wurde die Erweiterung und Modernisierung der Kläranlage von La Lajita genehmigt. Beide Projekte erfolgen in enger Abstimmung zwischen dem Cabildo und der Gemeinde Pájara und sind Teil des inselweiten Gesamtplans für den Wasserkreislauf.

Investition von rund 800.000 Euro

Auch der Gemeinderat für öffentliche Arbeiten und Wasser der Gemeinde Pájara, Alexis Alonso, begrüßte die Entscheidung. Der Bau der neuen Kläranlage sei ein wichtiger Schritt für eine effiziente Abwasserbehandlung, die mit dem Wachstum der Gemeinde Schritt halte. Gleichzeitig unterstreiche das Projekt das Engagement der Gemeinde für eine verantwortungsvolle Wasserbewirtschaftung.

Für die neue Kläranlage („Estación Depuradora de Aguas Residuales“/ EDAR) ist eine Investition von rund 800.000 Euro vorgesehen. Die Bauzeit wird mit etwa acht Monaten veranschlagt.

Geplant ist zunächst eine Kapazität von 210 Kubikmetern Abwasser pro Tag, was für rund 2.080 Einwohner ausreicht. Später kann die Kapazität auf bis zu 420 Kubikmeter täglich ausgebaut werden, was etwa 4.185 Einwohnern entspricht. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Anlage auch zukünftiges Wachstum des Ortes bewältigen kann.

Wie weit die Planungen für die neue Kläranlage vorangeschritten sind, hat das Cabildo nicht mitgeteilt. Möglichweise muss zunächst noch eine Ausschreibung für die Erstellung des Bauprojekts gemacht werden. Danach müssten die eigentlichen Bauarbeiten ebenfalls öffentlich ausgeschrieben werden. Bis die Bauarbeiten tatsächlich beginnen können, wird es daher wohl noch einige Monate dauern.

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