Nationalpolizei auf Fuerteventura bekommt neues Gebäude in Puerto del Rosario für 7,5 Mio. Euro

Nationalpolizei-Kommissariat-Puerto-del-Rosario

Das Gebäude in Puerto del Rosario, in dem das Kommissariat der Nationalpolizei auf Fuerteventura zurzeit untergebracht ist, wird den heuten Anforderungen nicht mehr gerecht und ist deutlich zu klein. Durch einen Neubau soll dieses Problem in den kommenden Jahren gelöst werden.

Der spanische Ministerrat hat Ende März 2026 eine Investition von 10,5 Millionen Euro auf den Kanaren im Rahmen der zweiten Phase des „Infrastrukturplans für die Sicherheit des Staates“ (Plan de Infraestructuras para la Seguridad del Estado/ PLISE-II Extraordinario 2026-2034) genehmigt. Der größte Teil dieser Summe, nämlich 7,5 Millionen Euro, ist für den Bau eines neuen Polizeikommissariats der Policía Nacional in Puerto del Rosario auf Fuerteventura vorgesehen.

Die Gemeinde Puerto del Rosario hatte bereits im Jahr 2025 ein kommunales Grundstück für dieses Projekt zur Verfügung gestellt, da sie das Projekt „strategisch bedeutsam zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Polizeibeamten in der Inselhauptstadt“ betrachtet.

Bei dem Grundstück handelt es sich um die Parzelle AD-052 mit einer Fläche von 2.956 Quadratmetern. Sie befindet sich laut technischer Dokumentation, die an die Policía Nacional und das spanische Innenministerium übermittelt wurde, in einem urbanen Bereich, der für die Errichtung dieser Infrastruktur geeignet ist.

Mit einem Investitionsvolumen ist das Projekt auf Fuerteventura die wichtigste Maßnahme im Rahmen dieses Programms auf den Kanaren. Ziel ist es, die polizeiliche Infrastruktur auf der Insel zu modernisieren und auszubauen.

Weitere Investitionen auf den Kanaren

Neben dem Projekt auf Fuerteventura sind weitere drei Millionen Euro für den Bau eines neuen Sitzes der Spezialeinheit „Grupo de Reserva y Seguridad“ número 8, GRS-8, der Guardia Civil in Santa Cruz de Tenerife vorgesehen.

Beide Projekte sind Teil der zweiten Phase des staatlichen Infrastrukturplans PLISE-II Extraordinario 2026-2034. Dieses Programm sieht landesweit Investitionen von insgesamt 900 Millionen Euro bis zum Jahr 2034 vor. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums handelt es sich dabei um die größte Investition in Renovierung, Modernisierung oder Neubau polizeilicher Infrastruktur seit Beginn der demokratischen Ära in Spanien.

Von den vorgesehenen 900 Millionen Euro sollen 800 Millionen Euro für den Bau oder die Renovierung von Gebäuden verwendet werden, die dem Staatssekretariat für Sicherheit, der Policía Nacional sowie der Guardia Civil zugeordnet sind. Weitere 100 Millionen Euro sind für Maßnahmen in den autonomen Städten Ceuta und Melilla vorgesehen.

Teil eines langfristigen Infrastrukturprogramms

Das landesweite Immobiliennetz der spanischen Sicherheitskräfte umfasst insgesamt 3.302 Gebäude. Davon gehören 694 Immobilien zur Generaldirektion der Nationalpolizei und 2.608 Generaldirektion der Guardia Civil.

Ein wesentlicher Grund für die Umsetzung des Infrastrukturprogramms ist das Alter vieler dieser Gebäude sowie deren teilweise veralteter Zustand. Deshalb hatte der spanische Ministerrat bereits am 18. Januar 2019 den ersten Investitionsplan für Infrastruktur für die Sicherheitskräfte 2019-2025 mit einem Investitionsvolumen von 600 Millionen Euro für den Bau und die Renovierung von Polizeikommissariaten, Kasernen der Guardia Civil sowie weiteren Sicherheitsgebäuden beschlossen.

Im Jahr 2021 wurde dieses Budget zusätzlich um 400 Millionen Euro aus europäischen Next-Generation-Fonds erweitert. Diese Mittel wurden über den „Plan de Recuperación, Transformación y Resiliencia, PRTR“ bereitgestellt und dienten vor allem der Verbesserung der Energieeffizienz bestehender und neu gebauter Gebäude.

Nach Abschluss des Programms PLISE-II Extraordinario 2026-2034 wird das spanische Innenministerium seit dem Jahr 2019 insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro in die Modernisierung und Anpassung der Infrastruktur der staatlichen Sicherheitskräfte investiert haben. Diese Summe umfasst ausschließlich die Programme des Ministeriums und berücksichtigt nicht zusätzliche Investitionen der Policía Nacional und der Guardia Civil aus ihren eigenen Haushaltsmitteln.

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