Kein anderer Event auf Fuerteventura generiert mehr internationale Aufmerksamkeit als der Windsurf-Worldcup, der seit Jahrzehnten an den Stränden von Sotavento im Süden der Insel ausgetragen wird. Daher wird die Sportveranstaltung von allen Tourimusverantwortlichen im Fremdenverkehrsamt, in der Inselregierung von Fuerteventura (Cabildo) und in der Gemeinde Pájara bei jeder Gelegenheit als Aushängeschild zu verwenden.
Am 10. März 2026 hat sich die Gemeinde Pájara in einer Pressemitteilung darüber beklagt, dass die spezifische Budgetposition von 250.000€ für die Subvention des Windsurf-Worldcups 2026 aus dem Haushalt des Fremdenverkehrsamtes „eliminiert“ wurde. Die Gemeinde habe eine formale Beschwerde beim Cabildo eingereicht.
Die Gemeinde bezeichnete es als „unverständlich“, dass das Fremdenverkehrsamt diese ausdrückliche Subvention ohne Vorankündigung gestrichen hat und somit die Durchführung eines hochkarätigen Sportveranstaltung gefährdet, die nicht nur eine internationale Referenz, sondern auch ein „Motor für die Werbung im Ausland und für die Förderung der Wirtschaft von kleinen und mittleren Unternehmen auf der Insel während des Sommers“ ist.
Aufgrund der Streichung dieser Budgetposition und des Fehlens von Erklärungen habe die Gemeinde ein Schriftstück an die Tourismusrätin im Cabildo, Marlene Figueroa, geschickt und verlangt, dass diese den Vorfall erklärt und den finanziellen Beitrag der Inselregierung garantiert.
Sollte das Cabildo seinen Beitrag nicht garantieren, werde die Gemeinde die notwendigen Mittel und Wege suchen und anwenden, damit die Veranstaltung mit der erforderlichen finanziellen Ausstattung stattfinden kann.
Als Reaktion auf die Beschwerde der Gemeinde Pájara hat die Präsidentin der Inselregierung, Lola García, am 12. März 2026 bestätigt, dass die Fortführung des Windsurf-Worldcups garantiert sei. Die Präsidentin habe die Regierungsrätin für Finanzen, Nuria Cabrera, angewiesen, die Missverständnisse aufzuklären, die durch die Nichtaufnahme in den Haushalt entstanden sind.
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