
Am Samstag, 4. April 2026, hat ein Besucher an einem Strand im Gemeindegebiet von La Oliva im Norden von Fuerteventura eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht: In einem der dort aufgestellten Abfallbehälter befanden sich Reste eines mutmaßlichen Drogenbündels (Spanisch „fardo“) zu befinden, wie es häufig beim Drogenschmuggel über den Seeweg verwendet wird.
Der Mann verständigte umgehend die Gemeindepolizei (Policía Local), die kurze Zeit später am Fundort eintraf. Die Beamten nahmen eine gründliche Kontrolle des Bereichs vor. Dabei stellten sie fest, dass sich insgesamt 13 Pakete in dem Abfallbehälter befanden. In den Paketen wurden insgesamt 10,5 Kilogramm Haschisch entdeckt.
Gemeinde betont die Bedeutung von Hinweisen aus der Bevölkerung
Die Gemeindepolizei und der Bürgermeister von La Oliva, Isaí Blanco betonten im Anschluss an den Einsatz die Bedeutung der Hinweise aus der Bevölkerung: in vielen Fällen trügen die Hinweise von Bürgern entscheidend dazu bei, verdächtige Situationen rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. „Ohne den Anruf wäre dieser Fund nicht möglich gewesen“, erklärte der Bürgermeister.
Die Gemeindeverwaltung ruft deshalb alle Einwohner der Gemeinde La Oliva auf, sich bei verdächtigen Beobachtungen umgehend an die Sicherheitskräfte zu wenden. Dazu zählen neben der Gemeindepolizei auch andere Sicherheits- und Polizeibehörden.
„Ich … ermutige alle Einwohner, sich ohne Zögern an das Sicherheitsteam zu wenden, wenn sie Zeugen einer ungewöhnlichen oder verdächtigen Situation werden“, so der Bürgermeister.
Die Gemeindepolizei von La Oliva ist unter der Telefonnummer 928 86 61 07 erreichbar. Außerdem kann man in solchen Fällen auch den allgemeinen Notruf 112 wählen. Dort können Anrufe in vielen verschiedenen Sprachen bedient werden, neben Spanisch und Englisch unter anderem auch in Deutsch.
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