Fuerteventura: 1,85 Millionen Euro für Radweg und Lärmschutz in La Oliva

Radweg

Am 24.04.2026 haben die Gemeinde La Oliva und die kanarische Regierung das Projekt für ergänzende Bauarbeiten an der Straße FV 1 im Abschnitt zwischen La Capellanía und Corralejo auf Fuerteventura endgültig genehmigt. Die Maßnahme wurde durch die Abteilung für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität, Consejería de Obras Públicas, Vivienda y Movilidad, über die Generaldirektion für Straßeninfrastruktur, Dirección General de Infraestructura Viaria, unter Leitung von Rosana Melián beschlossen.

Das Gesamtbudget beträgt 1.847.268,69 Euro inklusive IGIC.

Radweg und Lärmschutz für mehr Lebensqualität

Das Projekt umfasst die Installation von Lärmschutzwänden in den städtischen Bereichen entlang der Straße sowie den Bau eines begleitenden Radwegs. Ziel ist es, die Integration der Straße in das Umfeld zu verbessern, die Funktionalität zu stärken und gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen.

Mit dem neuen Radweg wird eine sichere Verbindung zwischen La Capellanía und Corralejo geschaffen, die insbesondere von den Bewohnern der Zone seit Jahren gefordert wurde. Gleichzeitig soll die Infrastruktur durch diese Maßnahmen nachhaltiger und vielseitiger genutzt werden können.

Teil der Grünen Strategie der kanarischen Regierung

Der Regierungsrat in der kanarischen Regierung für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität, Pablo Rodríguez, erklärte, dass das Projekt im Rahmen der „Estrategia Verde“, Grüne Strategie, umgesetzt werde. Nachhaltigkeit werde dabei nicht als Zusatz verstanden, sondern als grundlegendes Prinzip bei Planung, Nutzung und Instandhaltung der Straßeninfrastruktur.

Rodríguez betonte, dass sich die Sichtweise auf Straßen verändert habe und diese nicht mehr nur als einfache Verkehrswege betrachtet würden, sondern als Teil eines umfassenden und nachhaltigen Mobilitätssystems.

Zusammenarbeit zwischen Institutionen

Die Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, Lola García, begrüßte die Genehmigung und verwies darauf, dass es sich um eine lange geforderte Maßnahme handelt. Sie hob hervor, dass insbesondere die Einwohner von La Capellanía und Tamaragua von der Verbesserung der Mobilität und der Reduzierung des Verkehrslärms profitieren werden.

Auch der Bürgermeister der Gemeinde La Oliva, Isaí Blanco, unterstrich die Bedeutung des Projekts. Er erklärte, dass die neue Verbindung es den Einwohnern erstmals ermöglichen werde, sicher zwischen La Capellanía und Corralejo zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Dies sei ein wichtiger Schritt, der durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Verwaltungen möglich geworden sei.

Schritt zur Verbesserung der Straßeninfrastruktur

Mit der endgültigen Genehmigung wird einen weiterer Schritt zur Verbesserung der Straßeninfrastruktur auf Fuerteventura umgesetzt. Dabei soll der Fokus auf der Optimierung bestehender Verkehrswege und der Förderung eines ausgewogenen und effizienten Mobilitätsmodells liegen.

Die Arbeiten an der FV 1 sollen dazu beitragen, die stark genutzte Verbindung besser in das Umfeld zu einzubinden und gleichzeitig die Anforderungen einer wachsenden Bevölkerung auf Fuerteventura zu berücksichtigen.

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