
Der Regierungsrat für Ökologischen Wandel und Energie der kanarischen Regierung, Mariano Hernández Zapata, war am 07. Mai 2026 beim Beginn des Rückbaus der ersten Turbine des Kraftwerks Las Salinas in Puerto del Rosario auf Fuerteventuras mit dabei. Er bezeichnete den Start der Arbeiten als „historischen Meilenstein für das Stadtviertel, für die Gemeinde und für ganz Fuerteventura“. Zugleich betonte er, dass es sich nicht mehr um Ankündigungen, sondern um konkrete Maßnahmen handle. Mit dem Rückbau beginne nun die Demontage einer Anlage, die sich über viele Jahre mitten im Stadtgebiet von Puerto del Rosario befunden habe.
Erste Phase des Rückbaus läuft
Nach Angaben des Regierungsrats stellt die Entfernung der Turbine einen ersten festen und realen Schritt dar. Danach solle der vollständige Rückbau des Kraftwerks folgen. Möglich geworden sei dies durch die Strategie der kanarischen Regierung. Hernández Zapata erklärte, dass die kanarische Regierung in ihren Stellungnahmen gegenüber dem spanischen Ministerium ausdrücklich gefordert habe, dass die Anlage nicht weiterbetrieben werden soll. Dieser Ansatz sei gemeinsam mit der Gemeinde Puerto del Rosario und dem Cabildo von Fuerteventura verfolgt worden.
Während seines Besuchs erinnerte Hernández Zapata daran, dass die Schließung des Kraftwerks Las Salinas durch das Ergebnis eines Wettbewerbsverfahrens gesichert sei. Dadurch könnten veraltete Infrastrukturen durch modernere und effizientere Anlagen ersetzt werden, die besser an die aktuellen Anforderungen des Stromsystems der Insel angepasst seien.
Der Rückbauprozess der Turbine hat bereits seine erste Phase abgeschlossen. Diese umfasst sowohl die Leistungseinheit als auch den Generator. Die Arbeiten sollen noch vor Ende des Jahres 2026 vollständig beendet werden.
Energieversorgung auf Fuerteventura weiter angespannt
Parallel dazu treibt die kanarische Regierung weiterhin die notwendigen Projekte zur langfristigen Erneuerung des Energiesystems auf Fuerteventura voran. Gleichzeitig werde auch das laufende Notfallverfahren weitergeführt. Ziel sei es, die Energieversorgung auf Fuerteventura sicherzustellen, insbesondere vor dem Hintergrund des strukturellen Defizits an installierter Leistung auf der Insel.
Der Regierungsrat betonte, dass sich Fuerteventura weiterhin in einer Energie-Notlage befinde. Das geschätzte Defizit liege bei rund 50 Megawatt. Deshalb sei es notwendig, zusätzliche Übergangslösungen und Reservekapazitäten zu schaffen, um die Stabilität des Systems zu sichern, während der Wandel hin zu einem nachhaltigeren Energiemodell mit einem stärkeren Anteil erneuerbarer Energien vorangetrieben werde.
Abschließend erklärte Hernández Zapata, dass die kanarische Regierung eine Phase veralteter Infrastruktur beenden wolle, um den Weg für mehr Sicherheit, höhere Effizienz und einen stärkeren Ausbau erneuerbarer Energien zu ebnen. Gleichzeitig werde jedoch sichergestellt, dass die Stromversorgung gewährleistet bleibt, die Fuerteventura benötigt.
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