
Am Vormittag des 01.05.2026 haben Unbekannte einen Wartungsschacht in der Ortschaft Villaverde im Norden von Fuerteventura aufgebrochen und und die Absperrhähne des Wasserleitungsnetzes manipuliert. Das führte dazu, dass ein Teil der Anwohner von Villaverde ohne Wasserversorgung blieb. Dies gab das „Konsortium für Wasserversorgung“ („Consorcio de Abastecimiento de Agua de Fuerteventura“/ CAAF) in einer Pressemitteilung bekannt.
Der betroffene Wartungsschaft befindet sich in der Straße El Molino.
Laut CAAF wurden Vorhängeschlösser und Siegel aufgebrochen, um Zugang zu der Anlage zu erhalten.
Der Wasserverband ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf, um die verantwortliche Person zu identifizieren. In sozialen Netzwerken erklärte der CAAF, dass jede Beobachtung gemeldet werden solle, wenn unbekannte Personen an der Anlage arbeiten oder diese manipulieren. Durch die nicht autorisierte und und unsachgemäße Manipulation werden laut CAAF ernste Probleme verursacht, nicht nur lokal, sondern für das gesamte Versorgungsnetz, da durch das Schließen der Wasserverteilung erhebliche Auswirkungen durch Druckspitzen im Rest des Netzes entstehen können.
Arbeiten am Netz erhöhen Anfälligkeit
Der Vorfall ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem in Villaverde umfangreiche Arbeiten am Wassernetz durchgeführt werden. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Versorgung insbesondere in bislang problematischen Bereichen zu verbessern. In der betreffenden Woche wurden mehrere Zonen an das neu geplante Verteilungsnetz angeschlossen.
Das Projekt umfasst unter anderem die Verlegung von rund 900 Metern Sekundärnetz mit einer Rohrleitung von 160 Millimetern Durchmesser. Zusätzlich werden fünf Schachtanlagen zur Sektorisierung und Regulierung sowie zwei weitere Verbindungsschächte errichtet, die das neue Hauptnetz mit der bestehenden Infrastruktur verbinden und so die Versorgung von Villaverde sichern sollen.
Druckunterschiede führen zu Schäden
Im Zuge der laufenden Arbeiten kam es laut Angaben des CAAF bereits zu Druckveränderungen im Netz, die vereinzelt Schäden verursacht haben. Diese seien jedoch behoben worden. Die aktuelle Manipulation verschärft die Situation zusätzlich, da unkontrollierte Eingriffe in das System die Stabilität der Versorgung gefährden.
Die Verantwortlichen betonen, dass Eingriffe in die Infrastruktur nicht nur strafbar sind, sondern auch die Versorgungssicherheit der Bevölkerung auf Fuerteventura erheblich beeinträchtigen können.
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