Kanarische Regierung genehmigt Projekt für Autobahn auf Fuerteventura zwischen Flughafen–Pozo Negro

Autobahn-Bau-Fuerteventura

Die Abteilung für Öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität der kanarischen Regierung hat das Projekt für den Bau des neuen Abschnitts der Nord-Süd-Autobahn zwischen dem Flughafen Fuerteventura und der Kreuzung von Pozo Negro auf Fuerteventura genehmigt.

Die Maßnahme ist Teil des Convenio de Carreteras Canarias–Estado 2018-2027 (Straßenbauabkommen zwischen den Kanarischen Inseln und dem spanischen Staat) und soll die Mobilität verbessern sowie die Verkehrssicherheit erhöhen.

Die Bauzeit ist mit fünf Jahren veranschlagt. Die Kosten belaufen sich auf 215,9 Millionen Euro, verteilt auf mehrere Haushaltsjahre.

Regierungsrat Pablo Rodríguez betonte, dass „der neue Abschnitt die Verbindung zwischen dem Flughafen, den wichtigsten Touristenzonen und den städtischen Zentren im Süden und Zentrum von Fuerteventura deutlich verbessern wird“. Damit werde die wirtschaftliche und soziale Entwicklung gefördert, ebenso wie der Zugang zu Dienstleistungen und die Mobilität von Einwohnern und Besuchern.

Eine Besonderheit dieses zukünftigen Bauabschnitts ist ein geplanter Tunnel von 1,2 Kilometern Länge zwischen den Kilometer-Punkten 9+230 und 10+430, der aufgrund von Umweltschutzauflagen notwendig ist. Es handelt sich um den ersten Tunnel, der auf Fuerteventura gebaut wird.

Außerdem ist eine 190 Meter lange Brücke über das Barranco de la Torre vorgesehen, ebenso wie ein Überführungsbauwerk bei Las Salinas, drei Unterführungen für landwirtschaftliche Wege und mehrere Bauwerke an den Anschlussstellen Flughafen und El Castillo.

Geplant sind vier Hauptanschlussstellen: der Anschluss Flughafen, der die Verbindung mit der FV-2 herstellt, der Anschluss El Castillo, der die FV-413 mit den Orten Caleta de Fuste, Triquivijate und Antigua verbindet, der Anschluss Las Salinas, der den Zugang zur FV-2 und dem Süden von Caleta de Fuste erhält, sowie der Kreisverkehr von Pozo Negro, der die Anbindung an die FV-50 in Richtung Agua de Bueyes und Antigua regelt.

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Verlauf des Autobahnabschnitts zwischen Flughafen und Pozo Negro. In rosa das Vogelschutzgebiet

Besondere Bedeutung misst die kanarische Regierung der Nachhaltigkeit bei. Die Generaldirektorin für Straßeninfrastruktur, Rosana Melián, erklärte, dass dieses Projekt das erste auf Fuerteventura sei, bei dem der gesamte Stromverbrauch der neuen Beleuchtung mit erneuerbaren Energien gedeckt wird. Dafür werden Solarpaneele installiert, die die Beleuchtung der Anschlussstellen Flughafen und El Castillo sowie die Tunnelbeleuchtung versorgen. Insgesamt sind 82 Photovoltaikmodule vorgesehen, die die Energieautonomie sicherstellen und einen Beitrag zur Verringerung der CO₂-Emissionen leisten.

Das Ausschreibungsverfahren für die Arbeiten soll noch im Jahr 2025 eröffnet werden, sobald die erforderlichen technischen und administrativen Schritte abgeschlossen sind.

Die neue Autobahn [genau genommen handelt es sich um eine „autobahnähnliche Straße“ (autovía)] dürfte erheblich zur Verkehrssicherheit auf der zurzeit noch sehr gefährlichen und unfallträchtigen FV-2 beitragen.

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