Altstadt von Fuerteventuras Hauptstadt Puerto del Rosario soll saniert werden

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In Fuerteventuras Hauptstadt soll die Altstadt umfassend saniert werden. Diese Sanierung wird von der kanarischen Regierung mit mehr als 900.000 Euro gefördert. Ein Großteil dieser Maßnahme wird über die Tourismus und Arbeitsbehörde der kanarischen Regierung finanziert und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) sowie der Gemeinde Puerto del Rosario.

Gemeinsames Projekt von drei Verwaltungen

Die Finanzierung der Arbeiten erfolgt durch die Tourismus und Arbeitsbehörde des Gobierno de Canarias über die Generaldirektion für Infrastruktur, Nachhaltigkeit und touristische Qualität. Aus diesem Haushalt fließen 918.905 Euro in das Projekt. Insgesamt beläuft sich das Budget der mehrjährigen Maßnahme auf 2.107.289 Euro. Damit trägt die kanarische Regierung mehr als 43 Prozent der Gesamtkosten, während die restlichen 57 Prozent gemeinsam vom Cabildo (594.047 Euro) und von der Gemeinde Puerto del Rosario (594.627 Euro) übernommen werden.

Verbesserung von Zugänglichkeit und Aufenthaltsqualität

Nach Angaben der zuständigen Tourismusministerin Jéssica de León ist die Maßnahme von besonderer Bedeutung für die Hauptstadt der Insel. Ziel sei es, die Zugänglichkeit und den Fußgängerverkehr im historischen Zentrum deutlich zu verbessern. Gerade in diesem Bereich gebe es bislang Straßen, die nur eingeschränkt nutzbar seien und teilweise nicht einmal über Gehwege verfügten. Die Zusammenarbeit der drei Verwaltungen solle dazu beitragen, diese Situation nachhaltig zu verbessern und den Stadtraum funktionaler zu gestalten.

Aufwertung auf rund 8.000 Quadratmetern

Geplant ist eine Aufwertung auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern, auf der eine einheitliche Plattform entstehen soll, die ingenieurtechnische Lösungen mit traditioneller Architektur verbindet. Das Projekt gliedert sich in zwei Bereiche. Zone A umfasst den unteren Abschnitt der Calle Virgen del Rosario, die Calle Teófilo Martínez sowie den Endbereich der Calle Fernández Castañeyra. Zone B schließt die Straßen Doctor Mena, Ruíz de Alda, Comandante Franco, Gobernador García Hernández, Ayose und La Orchilla ein.

Neue Verkehrsflächen und Stadtgestaltung

Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen die Einrichtung von Mischflächen für Fahrzeuge und Fußgänger mit klarer Priorität für den Fußverkehr, die vollständige Erneuerung der Pflasterung sowie die Installation neuer Stadtmöbel, Beschilderung und Beleuchtung. Ergänzt werden diese Arbeiten durch das Anlegen begrünter Bereiche mit einheimischer Vegetation sowie durch Ruhezonen, die sowohl Anwohnern als auch Besuchern zugutekommen sollen.

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