Fuerteventura setzt die schrittweise Verbesserung der Zugänglichkeit seiner Strände fort, denn die Stadt Puerto del Rosario hat mit Arbeiten zur Sanierung des barrierefreien Zugangs an der Playa de Los Pozos begonnen. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit und Nutzbarkeit des stark frequentierten Strandabschnitts zu erhöhen und insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität einen sicheren Zugang zum Meer zu ermöglichen.
Sanierung der nördlichen Rampe mit Priorität
Die aktuellen Arbeiten konzentrieren sich auf die nördliche Rampe der Playa de Los Pozos. Diese Verbindung zwischen dem Solarium beziehungsweise dem Bereich der Wellenbrecher und dem speziell ausgewiesenen Bereich für Menschen mit eingeschränkter Mobilität war durch jahrelange Nutzung sowie durch Witterungseinflüsse stark beschädigt. Nach Angaben der Stadtverwaltung war die Rampe zuletzt nahezu unpassierbar geworden, sodass ein rasches Eingreifen erforderlich war. Die Maßnahme wird im Rahmen des kommunalen Programms „Un Puerto inclusivo“ umgesetzt, das auf eine inklusive Gestaltung des öffentlichen Raums von Fuerteventuras Hauptstadt abzielt.
Bedeutung für Sicherheit und touristische Qualität
Die Sanierung ist Teil der laufenden Instandhaltungs- und Verbesserungsarbeiten an den mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Stränden des Gemeindegebiets. Diese Strände gelten als wichtiger Umwelt- und Tourismusfaktor und unterliegen strengen Anforderungen in Bezug auf Qualität, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Gerade vor dem Hintergrund der bevorstehenden Hauptreisezeiten misst die Stadt der Funktionsfähigkeit der Infrastruktur eine besondere Bedeutung bei.
Bürgermeister David de Vera betonte, dass es sich um eine notwendige und dringliche Maßnahme handele. Die Strände von Puerto del Rosario müssten sichere und zugängliche Orte für alle Menschen sein, unabhängig von körperlichen Einschränkungen. Eine verlässliche Infrastruktur sei dafür unerlässlich.
Barrierefreiheit als kontinuierlicher Prozess
Auch die für das Strandwesen zuständige Stadträtin Toñi Fernadez Aragón verwies darauf, dass der Zustand der Rampe ein sofortiges Handeln erforderlich gemacht habe, um Risiken für die Nutzer zu vermeiden und die volle Funktion des barrierefreien Zugangs wiederherzustellen. Gleichzeitig wies sie auf die besondere Verantwortung hin, die mit der jährlichen Erneuerung der Blauen Flagge verbunden ist. Die Einhaltung der Kriterien verlange eine kontinuierliche Pflege und Anpassung der Strandbereiche.
Ergänzung bestehender Maßnahmen
Die Arbeiten an der Playa de Los Pozos ergänzen weitere Initiativen der Stadt zur Verbesserung der Barrierefreiheit an den Stränden der Inselhauptstadt. Im Oktober des vergangenen Jahres wurden unter anderem neue amphibische Strandrollstühle eingeführt, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zum Wasser zu erleichtern. Dabei wurde auch der erste Amphibienstuhl für Kinder im Gemeindegebiet angeschafft.
Diese Maßnahmen unterstreichen den Anspruch von Fuerteventuras Hauptstadt, das Küstengebiet schrittweise inklusiver zu gestalten und sowohl Einheimischen als auch Besuchern einen möglichst gleichberechtigten Zugang zum Meer zu ermöglichen.
Fortsetzung der Küstenaufwertung
Mit der Sanierung der nördlichen Rampe an der Playa de Los Pozos setzt die Stadtverwaltung von Puerto del Rosario ihre Strategie zur Aufwertung seiner Küstenabschnitte konsequent fort. Ziel ist es, die Anforderungen der Blauen Flagge dauerhaft zu erfüllen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität an den Stränden zu verbessern. Die Playa de Los Pozos bleibt damit ein zentraler Bestandteil des städtischen Küstenraums, der sowohl für den lokalen Alltag als auch für den Tourismus von großer Bedeutung ist.
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