Gemeinde entfernt illegal zu Wohnzwecken genutzte Wohnwagen in El Cotillo im Norden von Fuerteventura

illegale-Wohnwagensiedlung-El-Cotillo

Die Gemeinde La Oliva hat in der Ortschaft El Cotillo eine umfassende Maßnahme zur Beseitigung von illegal zu Wohnzwecken genutzten Wohnwagen auf mehreren privaten Grundstücken durchgeführt.

Ziel war es, die betroffenen Flächen zu schützen und zu vermeiden, dass sich dort Zustände entwickeln, die langfristig zu größeren Problemen führen könnten, und um eine Beeinträchtigung der Umwelt, unter anderem durch die die Ansammlung von Abfällen, zu verhindern.

Wohnwagen Abschleppwagen El Cotillo
Auch auf einem Privatgrundstück darf man auf Fuerteventura nicht einfach Wohnwagen abstellen und darin wohnen

Gemeinderat für Umwelt koordiniert, Gemeindepolizei unterstützt

Die Intervention wurde von der Umweltabteilung der Gemeinde (Concejalía de Medio Ambiente) angestoßen und koordiniert. Nach Angaben des Rathauses in einer Mitteilung vom 19.01.2026 erfolgte die Umsetzung in enger Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei (Policía Local), Umweltguides sowie den kommunalen Reinigungsdiensten.

Die Aktion ist Ergebnis eines langen und komplexen Verwaltungsverfahrens, das über Monate hinweg vorbereitet wurde und technische Inspektionen, Polizeiberichte sowie formelle Aufforderungen an die Eigentümer der Grundstücke umfasste.

illegal abgestellte Autos El Cotillo

Entfernte Fahrzeuge, Abfallentsorgung und Unterstützung vor Ort

Im Rahmen der Arbeiten wurden abgestellte Fahrzeuge und Wohnwagen entfernt, die als Wohnraum genutzt wurden. Außerdem kümmerte sich die Gemeinde um eine ordnungsgemäße Entsorgung von Müll und angesammelten Gegenständen.

Fahrzeuge, die aufgrund ihres Zustandes eindeutig von den Eigentümer aufgegeben worden waren, wurden zum Zerlegen abtransportiert. Parallel dazu bot die Gemeinde den Personen, die sich in dem Bereich aufhielten, Informationen, Begleitung und logistische Unterstützung an, laut Gemeinde immer mit der gebotenen mit Empathie und Respekt.

Planzenabfaelle El Cotillo
Auf den Grundstücken sammelte sich auch aller möglicher Unrat, Schutt und Pflanzenreste

Gemeinde: Nicht primär soziale Notlage, sondern Regelverstöße

Die Gemeinde stellte zudem klar, dass viele der Personen, die diese Flächen dauerhaft nutzten, über eine Wohnung oder einen Zweitwohnsitz verfügten. Es habe sich daher nicht um eine allgemein verbreitete Situation sozialer Ausgrenzung gehandelt, sondern um Nutzungen, die nicht mit den geltenden Vorschriften vereinbar waren und zugleich negative Auswirkungen auf Umwelt und Ortsbild hatten.

Bürgermeister Isaí Blanco betont Verantwortung der Gemeinde

Bürgermeister Isaí Blanco hob die institutionelle Verantwortung hervor und erklärte: „Unsere Pflicht ist es, die Umwelt, das Zusammenleben und das Image der Gemeinde zu schützen. Wir haben sensibel gehandelt, zugehört und begleitet, aber auch mit Entschlossenheit, um zu verhindern, dass sich unregelmäßige Situationen verfestigen und zu größeren Problemen führen“.
Auch der Gemeinderat für Umwelt, David Fajardo, verwies auf die Vorarbeit seines Bereichs. „Diese Maßnahme ist das Ergebnis monatelanger diskreter und kontinuierlicher Arbeit. Von der Umweltabteilung aus haben wir einen präventiven, dialogorientierten und koordinierten Prozess geleitet, um zu verhindern, dass bestimmte Flächen am Ende zu illegalen Siedlungen werden, und um zu gewährleisten, dass die Grundstücke sauber, sicher und in einem angemessenen Zustand bleiben“.

Private Grundstücke müssen sauber und sicher bleiben

Die Gemeinde La Oliva erinnerte daran, dass private Grundstücke in einem Zustand von Sauberkeit, Sicherheit und Hygiene erhalten werden müssen. Dies sei nicht nur eine Frage der Optik oder des touristischen Images, sondern auch wichtig für die öffentliche Gesundheit und zur Vermeidung von Risiken, etwa durch Brandgefahr oder unhygienische Zustände.

Weitere Fälle an kanarische Umweltbehörde übergeben

Einige komplexere Fälle wurden bereits an die Umweltschutzbehörde der kanarischen Regierung (Agencia de Protección del Medio Natural del Gobierno de Canarias) weitergeleitet. Gleichzeitig kündigte die Gemeinde an, die Nachverfolgung fortzusetzen, um zu verhindern, dass die illegalen Nutzungen erneut auftreten.

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