Schon wieder Regenwarnung für Fuerteventura und Lanzarote

Autos-Regen-Barranco-Ajuy

Die spanische Wetteragentur AEMET hat für Dienstag, den 13. Januar 2026, eine Warnung der Stufe „gelb“ für Fuerteventura und Lanzarote herausgegeben.

Die Warnung gilt für den Zeitraum von 10:00h bis 18.00h. Die AEMET gibt eine Wahrscheinlichkeit von 40 bis 70% für Niederschläge mit mehr als 15mm pro Stunde an. Die Schauer können von Gewittern begleitet werden.

Besonders betroffen soll der Norden Fuerteventuras sein, was aber nicht bedeutet, dass es auch in der Mitte und im Süden zu stärkeren Regenfällen kommen kann.

Auch die kanarische Regierung hat für Fuerteventura und Lanzarote eine Vorwarnung („prealerta“), basierend auf den Prognosen der AEMET und anderen Datenquellen, herausgegeben. Die Vorwarnung gilt ab Dienstag, 13. Jaunar 2026, um 10:00h, und solange, bis sie widerrufen wird.

Grund für die hohe Regenwahrscheinlichkeit ist eine Kaltfront, die sich auf die Kanaren zubewegt.

Lage kann lokal sehr unterschiedlich sein

Wetterwarnungen sollte man auf Fuerteventura durchaus ernst nehmen. Hauseigentümer sollten die Abläufe ihrer Dächer und Terrassen kontrollieren.
Ein Aufenthalt in Barrancos sollte unbedingt vermieden werden, denn diese können sich innerhalb von Minuten in unüberwindbare Hindernisse verwandeln. Bei Wanderungen und sonstigen Freizeitaktivitäten in der freien Natur sollte man sich dieser Risiken immer bewusst sein.
Bei der Auswahl eines Parkplatzes sollte man darauf achten, dass man das Auto nicht gerade in einer Senke oder in einem Barranco abstellt.

Selbst dann, wenn man an seinem Standort einen wolkenlosen blauen Himmel beobachtet, kann es ein paar Kilometer weiter heftig regnen. Minuten später kann dann schon eine „Flutwelle“ durch ein Barranco angerauscht kommen. An der Mündung des Barrancos von Ajuy ist es dadurch schon mehrfach zu kritischen Situationen gekommen, in denen Besucher der berühmten Höhlen per Hubschrauber gerettet werden mussten und Autos geflutet wurden.

Wo genau ein Starkregen von Himmel kommt, ist für die Wetterdienste noch immer sehr schwer vorherzusagen. Es gab auch schon extreme Regenfälle auf Fuerteventura, die wesentlich stärker ausgefallen sind, als vorhergesagt, oder die gar kein Wetterdienst „auf dem Schirm“ hatte.

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