Polizei sucht mutmaßlichen Katzenmörder in La Lajita im Süden von Fuerteventura

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Tierfreunde im Süden von Fuerteventura sind in heller Aufregung, nachdem der Tierschutzverein „EL CAPITÁN animal project e.V.“ am 7. Februar 2026 erstmals bekannt gegeben hatte, dass in La Lajita drei tote Katzen einer offiziell registrierten Kolonie aufgefunden wurden. Nachdem an den folgenden Tagen weitere tote Katzen in derselben Gegend entdeckt wurden, geht der Verein davon aus, dass der oder die unbekannte(n) Täter möglicher Gift ausgebracht haben.

Der Tierschutzverein „EL CAPITÁN animal project“ zeigte sich tief bestürzt über die Funde und erklärte auf seiner Facebookseite, dass die verendeten Tiere Teil einer ordnungsgemäß registrierten Katzenkolonie waren. Die Tiere waren erst vor kurzem eingefangen, tierärztlich kontrolliert und gemäß den festgelegten Protokollen sterilisiert worden.

Alle Katzen waren per Mikrochip identifiziert und offiziell als Eigentum der Gemeinde Pájara registriert.

Die Vorfälle wurden den zuständigen Behörden gemeldet, sowohl der Gemeindepolizei als auch der Guardia Civil und der Gemeinde. Zudem hat der Verein Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Die verendeten Katzen wurden in ein veterinärmedizinisches Zentrum gebracht, um Untersuchungen und notwendige Tests zur Klärung der Todesursachen durchzuführen.

Warnung vor möglichem Gift und Bitte um Hinweise

Ohne unnötige soziale Unruhe erzeugen zu wollen, informierte der Verein die Bevölkerung von La Lajita und bat um größtmögliche Zusammenarbeit. Sollte Gift für den Tod der Katzen verantwortlich sein, könnten auch andere Tiere, wie z.B. Hunde, und sogar Kinder in Gefahr sein. Deshalb wurden in der Nachbarschaft Aushänge angebracht, um über die Vorgänge und die möglichen Risiken zu informieren.

Der Verein dankte den örtlichen Geschäften, die das Anbringen von Informationshinweisen erlaubten. Ausnahmsweise werde auch das Anbringen solcher Hinweise an kommunalem Eigentum wie Laternen oder Müllcontainern toleriert.

Bürger werden gebeten, bei jedem Hinweis oder verdächtigen Verhalten umgehend die Polizei zu verständigen.

Mindestens 5 tote Katzen

Kurz nach den ersten Funden von drei Katzen wurden an verschiedenen Tagen zwei weitere tote Katzen, ebenfalls aus einer registrierten Kolonie, entdeckt.

Auch dieses Tiere waren sterilisiert, mit Mikrochip versehen und geschützt. Beide Tiere wurden ebenfalls zur Nekropsie zu einem Tierarzt gebracht.

Nach mehreren Gesprächen und Treffen mit der Gemeindepolizei, der Guardia Civil, der Gemeinde Pájara und den zuständigen Fachabteilungen gibt es inzwischen einen wichtigen Fortschritt in den Ermittlungen.

Die Spezialeinheit für Naturschutz der Guardia Civil (Servicio de Protección de la Naturaleza/ SEPRONA) hat offiziell die Untersuchung übernommen. Außerdem ist auch die Umweltabteilung des Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) in den Fall eingebunden.
Der Verein werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Vorfälle aufzuklären und die Verantwortlichen zu ermitteln. Nach Einschätzung des Vereins handelt es sich nicht mehr um einen Einzelfall, sondern um eine Serie schwerwiegender Ereignisse.

Verein fordert Aufklärung und Mithilfe der Bevölkerung

„EL CAPITÁN animal project“ verurteilte die mutmaßlichen Angriffe auf wehrlose Tiere als grausam, feige und inakzeptabel. Man werde weder untätig bleiben noch schweigen und nicht aufhören, bis die verantwortliche Person identifiziert sei.
Die Bevölkerung von La Lajita wird weiterhin gebeten, aufmerksam zu bleiben und jede noch so kleine Beobachtung oder verdächtige Bewegung sofort dem Verein oder direkt den zuständigen Behörden zu melden, damit die Ermittlungen vorangebracht und mögliche Gefahren schnell erkannt werden können.

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