Ein deutscher Tourist hat sich im Norden von Fuerteventura bei einem Sturz von seinem Fahrrad verletzt. Der etwa 60 Jahre alte Mann stürzte am 06.04.2026 in der Gegend der Grandes Playas bei Corralejo, als er mit dem Fahrrad über eine sandige Stelle fuhr. Dies gab die Gemeindepolizei (Policía Local) von La Oliva am Morgen des 06.4.2026 bekannt.
Nach Angaben der Rettungsdienste hatte der Mann auf dem instabilen Untergrund die Kontrolle über sein Fahrrad verloren und kam zu Fall. Dabei zog er sich eine größere Verletzung am Bein zu.
Mehrere Rettungsdienste im Einsatz
Nachdem der Notruf beim Notruf- und Koordinationszentrum CECOES 1-1-2 (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad) eingegangen war, wurden mehrere Einsatzkräfte aktiviert, die koordiniert zum Unfallort ausrückten.
Zu den eingesetzten Diensten gehörten die Gemeindepolizei von La Oliva, der Kanarische Rettungsdienst Servicio de Urgencias Canario, SUC, der Rettungsschwimmerdienst der Gemeinde La Oliva sowie die Cruz Roja mit ihrem Stranddienst.
Die Einsatzkräfte erreichten den Verletzten innerhalb kurzer Zeit. Vor Ort wurde der Mann medizinisch erstversorgt und für den Abtransport vorbereitet. Anschließend brachte ein Rettungswagen den Verletzten ins Gesundheitszentrum (Centro de Salud) von Corralejo, wo eine ärztliche Untersuchung und weitere Behandlung erfolgten.
Bedeutung eines funktionierenden Notfallsystems
Der Einsatz zeigt die Bedeutung des auf den Kanarischen Inseln etablierten Notfallsystems. Über die Notrufnummer 1-1-2 werden bei einem Unfall verschiedene Rettungsdienste gleichzeitig alarmiert und koordiniert eingesetzt. Dadurch konnten in diesem Fall innerhalb kurzer Zeit Hilfe vor Ort sein.
Gerade in stark frequentierten Küstenbereichen wie den Grandes Playas bei Corralejo ist diese schnelle Reaktionsfähigkeit entscheidend, da sich dort zahlreiche Urlauber und Sportler aufhalten.
Vorsicht beim Radfahren auf sandigem Untergrund
Die Rettungsdienste weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, beim Radfahren auf Fuerteventura besondere Vorsicht walten zu lassen. Viele Wege verlaufen über Sand oder Schotteruntergründe, auf denen die Reifen die Bodenhaftung verlieren und wegrutschen können. Radfahrern wird daher empfohlen, ihre Geschwindigkeit den Bedingungen anzupassen und auf instabile Abschnitte zu achten. Dadurch lassen sich Stürze und Verletzungen häufig vermeiden.
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