Die Gemeinde Antigua hat die spanische Küstenbehörde (Dirección General de Costas) dringend aufgefordert, Reparaturarbeiten an den Schäden zu genehmigen, die der Sturm „Therese“ im Küstenort Pozo Negro auf Fuerteventura verursacht hat. Nach Angaben der Gemeinde stellen insbesondere mehrere große Ausspülungen und beschädigte Wege eine Gefahr für Familien, Kinder und Bewohner dar, die den beliebten Küstenort besuchen oder dort leben.
In Pozo Negro haben die starken Wellen infolge des Sturms zu erheblichen Schäden im Bereich der Wege und Zugänge geführt. Die entstandenen Löcher und Auswaschungen gefährden nach Einschätzung der Gemeinde den sicheren Durchgang. Gerade an Wochenenden und bei Veranstaltungen werde der Ort von zahlreichen Familien besucht, wodurch sich das Risiko von Unfällen zusätzlich erhöhe.
Gemeinde darf ohne Genehmigung nicht eingreifen
Der Bürgermeister von Antigua, Matías Peña, erklärte, dass die Gemeinde ohne eine ausdrückliche Genehmigung der Küstenbehörde nicht selbstständig tätig werden kann. Hintergrund ist ein Verfahren der Dirección de Costas gegen die Gemeinde Antigua, das auf Reparaturarbeiten zurückgeht, die etwa ein Jahr zuvor als Notmaßnahme durchgeführt wurden
„Die Dirección de Costas hat die Gemeinde Antigua bereits angezeigt, als wir Reparaturen aufgrund der damals entstandenen Schäden ausgeführt haben, die wir aufgrund der Anzeige nicht abschließen konnten“, erläuterte Bürgermeister Matías Peña. „Jetzt erneuern wir unsere Anfrage, damit wir den beschädigten Weg reparieren können, da von ihm eine klare Gefahr ausgeht. Wir warten auf die entsprechende Genehmigung, um eingreifen zu können.“
Antrag auch an Cabildo von Fuerteventura übermittelt
Nach Angaben der Gemeinde wurde der Antrag nicht nur an die Küstenbehörde gerichtet, sondern auch an die Inselregierung (Cabildo) von Fuerteventura. In dem Schreiben weist die Gemeinde auf die Dringlichkeit der Reparaturen hin, sowohl in Pozo Negro als auch in anderen Küstenorten auf Fuerteventura, die von dem Sturm betroffen sind.
Die Gemeinde Antigua betont, dass sie im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben handeln werde. Sobald die Genehmigung der Dirección de Costas vorliegt, will die Gemeinde nach Aussage des Bürgermeisters sofort mit allen verfügbaren Mitteln und mit Finanzierung aus dem Gemeindehaushalt die notwendigen Reparaturen durchführen.
Bürgermeister Matías Peña erklärte abschließend, dass die Gemeinde bereit sei, unverzüglich zu handeln, sobald die erforderliche Erlaubnis vorliegt, um die Sicherheit der Bewohner und Besucher des Küstenortes Pozo Negro wieder vollständig zu gewährleisten.
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