Eröffnung einer neuen Trauerhalle in La Oliva

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Am 04.11.2017 fand die offizielle Eröffnung der neuen Trauerhalle (Tanatorio Padrón) in La Oliva statt, bei der zahlreiche Besucher sowie Vertreter öffentlicher Institutionen aus allen Teilen der Insel zusammenkamen. Die lang ersehnte Einrichtung, deren hochmoderne Räumlichkeiten sich gleich neben dem Gemeindefriedhof über eine Fläche von 900 Quadratmetern erstrecken, entstand nach einer Ausschreibung der örtlichen Verwaltung, bei welcher das Grundstück zum Verkauf angeboten wurde.

Der Auftragnehmer – das Bestattungsunternehmen Funeraria Padrón – verfügt bereits über mehrere moderne Einrichtungen auf Fuerteventura und erschuf das Tanatorio auf dem insgesamt 1.400 Quadratmeter großen Gelände mit vier Totenwachen, einer Kapelle, einer Einäscherungshalle sowie einem Parkplatzbereich.

Während der Einweihung des neuen Gebäudes ließ die Unternehmerfamilie Padrón Ruiz die zweieinhalb Jahre andauernden Bauarbeiten Revue passieren. Diese wurden für eine Gesamtinvestition von über zwei Millionen Euro ausschließlich von lokal ansässigen Firmen durchgeführt.

Pünktlich zu Allerheiligen wurden von der Gemeinde La Oliva außerdem Renovierungsarbeiten am örtlichen Friedhof und dessen Umgebung unternommen. In Zusammenarbeit mit den Ämtern für Parks und Grünanlagen sowie Öffentliche Arbeiten und Dienste wurden unter anderem Olivenbäume in den angrenzenden Grünflächen gepflanzt, Maler- und Maurerarbeiten durchgeführt und drei Holzpergolen mit Bänken aufgestellt.

Wie der Beauftragte für Friedhöfe, Genaro Saavedra, am Tag der Eröffnung erinnerte, kamen nach der Ausschreibung zum Verkauf des Grundstücks vor einigen Jahren Einnahmen in Höhe von 61.500 Euro zusammen, die dann für die Verbesserung der Friedhofsanlage genutzt werden konnten. Isaí Blanco, der Bürgermeister von La Oliva, schätzte vor allem die ideale Lage der Trauerhalle, die für die Bewohner der Gemeinde zweifellos eine Bereicherung darstelle. Denn ab sofort müssten diese in derartig schwierigen Momenten nicht mehr in das Tanatorio einer Nachbargemeinde fahren.

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