Alejandro Navarro aus Fuerteventura gewinnt Kyokushin-Karate-Europameisterschaft

Alejandro Ksenia

Sensei Alejandro Navarro aus Fuerteventura hat die Europameisterschaft 2018 im Kyokushin-Karate in Moldavien gewonnen. Trotz seiner mittlerweile 42 Jahre hat Alejandro einmal mehr bewiesen, dass er noch immer einer der besten Karatekas der Welt ist. Immerhin ist er zum 11. Mal Europameister geworden, davon fünf mal in der offenen Gewichtsklasse.

2012 hatte der das „All Japan Open“ gewonnen und damit den in der Karate-Szene bedeutendsten Titel geholt. 2013 gewann er die die Weltmeisterschaft im Schwergewicht. Seitdem ist er in Japan so berühmt wie mancher Fußballstar in Europa.

Bei den Frauen gewann die Russin Ksenia Zasorina, Ehefrau von Alejandro Navarro, den Titel der Europameisterin.

Nachdem er mit Teak-Kwon-Do seine Kampfsportkarriere begonnen hatte, trainierte Alejandro Kyokushin-Karate im Dojo von Shihan Antonio Roca im „Club de Artes Marciales“ CAM el Jable in Morro Jable.

Vollkontakt ohne Hand- und Fußschützer

Kyokushin gilt als der härteste Karatestil der Welt. Es wird im Vollkontakt ohne Hand- und Fußschützer gekämpft. Dabei sind Schläge zum Kopf oder Hals des Gegners verboten, Tritte jedoch erlaubt.

Nach einer kürzlich erfolgten Regeländerung werden Tritte zum Kopf auch dann gewertet, wenn sie keine Wirkung zeigen, also nicht zum KO führen. Dazu müssen sie vom Angreifer jedoch durch eine sofortige Geste „markiert“ werden.

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