Beim Karneval auf Fuerteventura wird nicht nur gefeiert, sondern außer Alkohol auch noch allerlei anderes konsumiert. Kein Wunder also, dass die Polizei, wie bei allen anderen Fiestas auch, während des Karnevals alle Hände voll zu tun hat.
Da die auf Fuerteventura verfügbaren Polizeikräfte nicht ausreichen, um die Sicherheit bei größeren Events ohne Unterstützung von außen zu gewährleisten, ist zum Karneval in Gran Tarajal eine „Einheit für Prävention und Intervention“ (Unidad de Prevención e Intervención / UPRI) der Kanarischen Polizei von Gran Canaria angerückt.
Ihrem Namen entsprechend sollte die Einheit die Sicherheit der Feiernden garantieren, „unzivilisierte Verhaltensweisen“ unterbinden und die störungsfreie Durchführung der Karnevalsveranstaltungen ermöglichen.
Während de Einsatzes am Wochenende um den 8. März 2026 haben die Beamten insgesamt 17 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben, hauptsächlich wegen Störung der öffentlichen Ordnung und dem Besitz von Drogen in der Öffentlichkeit.
Zwei Personen wurden wegen mutmaßlicher Straftaten festgenommen. Einer Person wird ein „Delikt gegen die öffentliche Gesundheit“, also Drogenhandel, vorgeworfen. Die andere Person wurde wegen schweren Ungehorsams und wegen Widerstands gegen Polizeibeamte festgenommen.
Nach Einschätzung der Polizei ist der Polizeieinsatz während des Karnevals in Gran Tarajal aber „normal“ verlaufen. Die Präsenz und das präventive Vorgehen der Beamten habe zu einem „sicheren Verlauf der Veranstaltung“ beigetragen.
Die Kanarische Polizei wird mit solchen Sondereinsätzen auch bei den kommenden Großveranstaltungen auf Fuerteventura präsent sein, um die Sicherheit der Bürger zu schützen und die Einhaltung von Gesetzen durchzusetzen.
Der Karneval in den Verschiedenen Gemeinden auf Fuerteventura dauert noch bis zum 22. März 2026.
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