Lkw überschlägt sich auf Fuerteventura, FV-20 stundenlang gesperrt

LKW_umgekippt_Matadero

Auf Fuerteventura hat sich am Abend des 09.09.2026 auf der FV-20 bei Puerto del Rosario ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Lieferwagen umstürzte. Der Fahrer und einzige Insasse des Fahrzeugs kam nach ersten Erkenntnissen mit leichten Verletzungen davon. Wegen der aufwendigen Bergungsarbeiten blieb die Straße bis in die frühen Morgenstunden für den Verkehr gesperrt.

Gegen 22:45 Uhr erhielt die Gemeindepolizei von Puerto del Rosario eine Meldung der Koordinierungsstelle für Notfälle der kanarischen Regierung. Demnach war auf der FV-20 auf Höhe des Insel-Schlachthofs, Matadero Insular, ein Lastwagen für den Warentransport umgestürzt.

Fahrer zunächst nur leicht verletzt

Die Beamten der Gemeindepolizei fuhren unmittelbar zur Unfallstelle und sperrten den betroffenen Bereich ab. Gleichzeitig kümmerten sie sich um den Fahrer, der sich allein in dem Lastwagen befunden hatte.

Obwohl der Unfall und die Lage des umgestürzten Fahrzeugs offenbar spektakulär wirkten, wies der Fahrer nach ersten Erkenntnissen lediglich leichte Verletzungen auf. Rettungskräfte des kanarischen Rettungsdienstes SUC (Servicio de Urgencias Canario) waren mit einem Krankenwagen vor Ort.

Die Gemeindepolizei übernahm außerdem die Regelung des Verkehrs und unterstützte die für Unfallaufnahmen zuständige Einheit der Verkehrspolizei der Guardia Civil. Die Beamten der Guardia Civil übernahmen die Ermittlungen zur Unfallursache und die Aufnahme des entsprechenden Polizeiberichts. Angaben dazu, wie es zu dem Unfall gekommen war, wurden zunächst nicht gemacht.

Aufwendige Bergung mit Kran

Die FV-20 musste wegen der Bergungsarbeiten über mehrere Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Insbesondere das Aufrichten und Anheben des umgestürzten Lastwagens mit einem Kran gestaltete sich nach Angaben der Gemeindepolizei aufwendig.

Erst nachdem das Fahrzeug von der Unfallstelle entfernt und die Fahrbahn gereinigt worden war, konnte die FV-20 in den frühen Morgenstunden wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Neben der Gemeindepolizei von Puerto del Rosario und der Verkehrspolizei der Guardia Civil waren auch der kommunale Feuerwehrdienst von Puerto del Rosario sowie der kanarische Rettungsdienst SUC an dem Einsatz beteiligt.

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