Die Gemeinde La Oliva nutzt ihre Teilnahme an der San Sebastián Gastronomika 2026, um für regionale Produkte und die traditionelle Küche von Fuerteventura zu werben. Wie die Gemeinde am 7. Oktober 2026 mitteilte, präsentiert sie auf der Gastronomiemesse vom 5. bis 7. Oktober 2026 unter anderem Ziegenkäse, Wein, Gofio und traditionelle Gerichte aus dem Norden der Insel.
Die Tourismusabteilung unter Gemeinderat David Fajardo und die Abteilung für den Primärsektor unter Gemeinderat Rubén González stellen La Oliva unter dem Motto „Atme Natur. Entdecke die Geschichte“ („Respira naturaleza. Descubre historia“) vor.
Nach Angaben der Gemeinde soll der Messeauftritt insbesondere den Zusammenhang zwischen der traditionellen Lebensweise auf Fuerteventura und der einheimischen Küche vermitteln. Fischerei, Viehzucht und Getreideanbau hätten über Generationen die Grundlage für zahlreiche Gerichte geschaffen.
Ziegenkäse, Wein und Gofio aus dem Norden von Fuerteventura
Auf der Messe werden verschiedene Produkte aus dem Norden von Fuerteventura zur Verkostung angeboten. Dazu gehören Ziegenkäse aus Tindaya, Liköre und Gin von Aguaguanche sowie Weine von Bodegas Conatvs, Bodega El Follón, Bodega Tindama und Bodega Gavias de San Miguel. Gofio wird unter anderem in Form von Kugeln mit weißer Schokolade präsentiert.
Bei mehreren Kochvorführungen werden traditionelle Zutaten neu interpretiert. Zu den Gerichten gehören Cherne (Atlantischer Wrackbarsch) mit karamellisierten Zwiebeln auf Kartoffelcreme und schwarzem Biskuit sowie Kroketten aus Ziegenfleisch von La Oliva.
Außerdem wird eine Variante von Gofio escaldado mit Fischbrühe und Gemüse, geriebenem Fuerteventura-Ziegenkäse und knusprig geröstetem Getreide angeboten.
Auch traditionelles Handwerk wird vorgestellt
Zum Messeauftritt gehört außerdem die traditionelle Verarbeitung von Palmblättern. Damit soll ein Teil des kulturellen Erbes von Fuerteventura vorgestellt und auf die über Generationen weitergegebenen Kenntnisse bei der Nutzung natürlicher Ressourcen aufmerksam gemacht werden.
Bürgermeister Isaí Blanco erklärte, die Gastronomika biete La Oliva die Möglichkeit, neben der Landschaft auch lokale Produkte, Küche und Bräuche als touristische Attraktionen bekanntzumachen.
Tourismusgemeinderat David Fajardo verwies auf die Bedeutung der kulinarischen Tradition und des Primärsektors für die Identität der Gemeinde.
Fischer, Viehzüchter und Landwirte liefern die Grundlage
Gemeinderat Rubén González hob insbesondere die Arbeit der Fischer, Viehzüchter und Landwirte hervor. Sie ermöglichten es, traditionelle Rezepte zu bewahren und zugleich von einer neuen Generation von Köchen weiterzuentwickeln.
González forderte außerdem mehr Anerkennung der öffentlichen Verwaltungen für die Arbeit des Primärsektors und der Köche.
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