Was muss ich bei der Rückreise aus Fuerteventura nach Deutschland beachten?

Erstellt am 26.08.2021 unverändert gültig

Fuerteventura gilt derzeit aus Sicht der Bundesrepublik Deutschland nicht als Hochrisikogebiet. Daher fällt bei einer Rückreise aus Fuerteventura nach Deutschland keine Quarantäne an. Die digitale Einreiseanmeldung (DEA) muss derzeit nicht abgegeben werden.

Nachweis eines der drei G – geimpft, genesen, getestet

Für Flugreisende galt bereits seit dem 30.03.2021 eine Testpflicht. Zum 13.05.21 änderte sich, dass der Nachweis von Impfung oder Genesung zur Einreise vorgelegt werden konnten.

Mit der neuen Änderung des Einreisegesetzes, die seit 1.08.2021 in Kraft getreten ist, gilt nun, dass sind alle Einreisenden – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht – verpflichtet sind, bei Einreise über einen Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2(Impf-, Test-, Genesenennachweis) verfügen müssen.

Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.

Wann muss ich mich testen lassen?

Wer keinen Impf- oder Genesenennachweis hat, muss also einen Test vorweisen. Der Test muss vor Antritt des Fluges nach Deutschland nachgewiesen werden. Er muss also am Urlaubsort durchgeführt werden. Die Kosten tragen die Reisenden selbst. Der Testabstrich darf bei Einreise nach Deutschland maximal 48 Stunden alt(Antigen-Schnelltest) oder 72 Stunden (PCR-Test) sein.

Den Flugunternehmen ist die Beförderung von Passagieren nach Deutschland nur bei Vorlage eines negativen Testergebnises oder des Impf- oder Genesenennachweis erlaubt.

Wer keines der drei Dokumente vorlegen kann, bleibt also am Boden.

Diese Testpflicht gilt für alle Personen über 11 Jahren außer Geimpfte und Genesene. Die Testpflicht gilt unabhängig davon, ob das Reisegebiet als Hochrisikogebiet ausgewiesen ist oder nicht.

Da die Fluggesellschaften Bußgelder riskieren, wenn sie gegen die Verordnung verstoßen, werden sie ein ureigenes Interesse haben, die Dokumente bei Rückreise nach Deutschland genau zu prüfen.

Kontrolle der Nachweispflicht

Die Kontrolle der Einhaltung der Nachweispflicht obliegt den Fluggesellschaften. Diese dürfen niemanden befördern, der vor dem Abflug kein gültiges Testergebnis, den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen kann. (Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren). Zusätzlich kann am Zielflughafen in Deutschland durch die zuständige Behörde die Vorlage des Nachweises angefordert werden.

Welche Tests werden anerkannt?

Anerkannt werden Test mit Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR,LAMP,TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2.

Bezüglich der Antigen-Schnelltests werden solche anerkannt, die die von der WHO empfohlen Mindestkriterien erfüllen. ≥80% Sensitivität und ≥97% Spezifität.

Das Testzertifikat kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden.

Genaue Informationen zur den Anforderungen an die Tests finden sich auf der Webseite des Robert Koch-Instituts.

Anmerkung: für Einreisen aus Virusvariantengebieten gelten andere Anforderungen. Informationen dazu finden sich auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

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