Pájara limitiert Zahl der Camper

Mit den Osterferien beginnt auf Fuerteventura auch wieder die Saison der Camper. Um möglichem Wildwuchs vorzubeugen, hat die Gemeindeverwaltung Pájara die Zahl der verfügbaren Stellplätze auf 267 begrenzt. Außerdem ist das Campieren nur mit Genehmigung und an den dafür vorgesehenen Stellen erlaubt. Dazu gehören die Zonen von Garcey, Bigocho, La Solapa, Jaqueta Chica, Guerepe, Ugán, Puerto Rico, La Señora und Baja Gómez.

Weitere 200 Plätze werden von der Inselverwaltung von Fuerteventura (Cabildo) vergeben. Diese liegen im Parque Natural de Jandía in den Bereichen von „Casas de Cofete“ und Punta Salinas.

Die Sekretärin der Campingvereinigung von Fuerteventura, Isabel Montelongo, zeigte sich zufrieden mit der Regulierungslösung der Gemeinde Pájara. „Die Sache wurde gut gemacht, die Leute sind zufrieden und es liegen keine Beschwerden vor“, äußerte sie sich.

Weniger zufrieden sind die Campingfans mit den Vorschriften im Gemeindegebiet von La Oliva, weil auch in diesem Jahr das Campen in der Zone von „El Marrajo“ in der Nähe des Leuchtturms von El Cotillo nicht erlaubt sein wird. „Diese Zone ist die einzige von El Cotillo, die für Kinder und Ältere geeignet ist“, erklärte Montelongo.

In La Oliva wird es vier Campingzonen geben, allerdings schreibt die Gemeinde dort keine Höchstzahl von Campern vor.

Es ist zu erwarten, dass die Gemeinden die Einhaltung der Vorschriften auch in diesem Jahr streng kontrollieren und bei Zuwiderhandlungen drastische Geldbußen verhängen werden.

Auch die Küstenbehörde hat im vergangenen Jahr die Durchsetzung des generellen Campingverbots im Küstenbereich unterstützt.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten