Gewerkschaften gegen Öffnung der Behörden am Donnerstagnachmittag

Die Gewerkschaften, in denen die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes auf Fuerteventura organisiert sind, lehnen unisono den Vorschlag ab, die Inselverwaltung und die Gemeindeverwaltungen donnerstagnachmittags von 17.00 bis 19.30h für die Bürger zu öffnen.

Diese Erweiterung der Arbeitszeit auf 37,5 Wochenstunden ist im Gesetz für Sofortmaßnahmen zur Korrektur des Staatsdefizits vorgesehen und wurde in der Inselverwaltung und in den Gemeinden heftig debattiert.

Die Gewerkschaften halten die Pläne für illegal, weil sie ihrer Meinung nach gegen die Tarifvereinbarungen verstoßen. Außerdem kämen die Mitarbeiter im Cabildo bereits auf 37,5 Stunden, da sie an fünf Tagen von 7.45h bis 15.15h arbeiteten. Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung von Puerto del Rosario wollen auch lieber von 7.45h bis 15.15h arbeiten, anstatt am Donnerstagnachmittag Dienst zu schieben, u.a. mit dem Argument, dass dies „eine Reihe von Kosten unnötigerweise erhöhe“.

1 Kommentar

  1. es ist manches nur eine sache des wollens und der organisation, um dieses durchaus bürgerfreundliche ansinnen durchzusetzen …! es wird sich deshalb niemand dieser herrschaften “ überarbeiten „, wenn es dafür evtl. zeitausgleich gibt – und die freizeit kann man auch noch nach 19:30 geniessen !

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