Guardia Civil birgt zwei stark zersetzte Leichen vor Ostküste Fuerteventuras

Eine grausige Entdeckung machten die Teilnehmer einer Jetski-Exkursion am 15.03.2012 im Süden Fuerteventuras, als sie rund 200m vor der Küste zwischen Morro Jable und El Puertito eine im Wasser treibenden Leiche entdeckten.

Mit einem Boot der Rettungstauchereinheit der Inselverwaltung konnten die Taucher und zwei Beamte der Guardia Civil die Leiche einer Frau bergen, die bereits stark zersetzt war.

Die Frau trug unter ihrer Kleidung eine Schwimmweste. Da sie außer einem in Plastikfolie eingewickelten Mobiltelefon und einer Cremedose mit arabischen Schriftzeichen keine Gegenstände oder Dokumente mit sich führte, die einen Hinweis auf ihre Identität geben könnten, konnte die Polizei noch keine Angaben über ihre Herkunft und die Hintergründe ihres Todes machen.

Noch am selben Tag, nur eine Stunde später machte ein Mann aus Puerto del Rosario einen ebenso grausigen Fund an der Küste von El Matorral in der Nähe des Flughafens. Er entdeckte die ebenfalls stark zersetzte Leiche eines Mannes, die auch dank einer Schwimmweste an der Oberfläche trieb. Der Mann trug einen in Plastik eingewickelten Pass bei sich, mit dem er als 35-jähriger Bürger von Kamerun identifiziert werden konnte.

Am 16.03.2012 wurde am Strand von Esquinzo ein Menschlicher Oberschenkelknochen gefunden.

Die Funde könnten darauf hindeuten, dass vor der Küste Fuerteventuras ein Flüchtlingsboot verunglückt ist.

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