Kanarische Regierung schuldet Reedereien 30 Mio. Euro

Die Kanarische Regierung soll einem Pressebericht zufolge den zwei großen Reedereien Armas und Fred Olsen, die zwischen den Kanaren operieren, rund 30 Mio. Euro für die Subventionen für die Residenten-Rabatte.

Für auf den Kanaren ansässige Fährkunden gewährt die Kanarische Regierung eine Subvention von 50% auf den Ticketpreis.

Die Generaldirektorin für das Transportwesen der Kanarischen Regierung, Rosa Dávila bedauert die Situation und begründet das Fehlen der erforderlichen Mittel damit, dass der damalige Minister Rat für Wirtschaft und Finanzen der Kanarischen Regierung, José Manuel Soria, in 2009 nur 4 Mio. Euro für diese Subventionen im Haushalt eingeplant habe, obwohl diese Haushaltsposition immer zwischen 21 und 24 Mio. Euro  pro Jahr gelegen habe.

Armas soll geäußert haben, dass es trotz der ausstehenden Zahlungen keine Auswirkungen auf die Ticketpreise geben werde. Die zusätzlichen Kosten für die Kreditfinanzierung werde das Unternehmen selbst tragen müssen.

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