Aufreger des Monats: „Strandbereinigungsaktion“ an der Costa Calma

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In den letzten Tagen haben uns vermehrt Leserbriefe erreicht, in denen sich Leser über die „Nacht und Nebel-Aktion“ in der an verschiedenen Standabschnitten an der Costa Calma (z.B. unterhalb des Hotels „Playa Esmeralda“ und in der anschließenden Bucht) Strandabschnitte von Bewuchs und den beliebten Steinburgen unter Einsatz von schwerem Gerät „gereinigt“ wurden.

Dabei ist, wie auf den Bildern gut erkennbar ist, in bestimmten Bereichen kein Pflänzchen stehen gelassen worden. Geblieben ist eine Wüste, in die jetzt Liegen gepflanzt wurden und dahinter eine Schneise. Wir fragen Sie aktuell: ist das der Art Strand, den Sie sich für Ihren Urlaub wünschen? Über Zuschriften und Ihre Meinungsäußerungen würden wir uns unter [email protected] freuen. Wir werden diese Zuschriften sammeln und der Gemeinde Pájara zur Kenntnis zukommen lassen.

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11 Kommentare

  1. Ich bin soeben aus Fuerteventura zurückgekehrt und immer noch geschockt von der Bereinigungsaktion am jetzt ehemaligen Naturstrand Esmeralda.
    So leid es mir tut, aber ich werde mir überlegen, ob ich wiederkomme. Wenn jetzt zwischen Gorriones und Esmeralda auch noch mehr Hotels gebaut werden, dann ist es mit Gemütlichkeit und Natürlichkeit wahrscheinlich endgültig vorbei. Leb wohl Paradies. Es blutet mir das Herz! Denn sie (die Spanier) wissen nicht, was sie tun und wenn doch, um so schlimmer! Gibt es noch eine Chance, die Gemeinde Pajara zu Einsicht und Umkehr zu bewegen?

  2. Es ist furchtbar! Schon im Herbst sahen wir die einbetonierten Pfosten für das Sandnetz in der Bucht. Aber im Frühjahr mußten wir sehen, wie mit schwerem Gerät und roher Gewalt die Fauna und Flora über Nacht vernichtet wurde. Das Sandnetz wurde über die volle Länge gespannt und dahinter eine ca. 10 Meter breite Fahrpiste angelegt. Diese Landschaft, wo man für jedes Grün dankbar sein müßte wurde tollwütig zerstört. Auch die „Burgen“, die als Sichtschutz dienten wurden mit der Planierraupe ebengeschoben und zwar so, dass man glauben könnte, dass Betrunkene hier am Werk waren. Hier sollte die Policia Lokal die Liegestuhlvermieter mehr kontrollieren und die langjährigen Fuertegäste mit Ihren Strandmuscheln besser schützen. Wir verstehen auch nicht, dass Umweltschutz kein echtes Anliegen ist. Jedenfalls geht hier der Anspruch und das Tun weit auseinander. Lasst die Strände natürlich, so wie es die Urlauber wollen und nur deshalb kommen!
    Helmut Ritter, Leingarten/ Deutschland

  3. Schade, irgendwie ist die Vorfreude auf den nächsten Urlaub im Mai nun verflogen. Ist dort nicht Naturschutzgebiet?
    Nein, das ist nicht der Strand, den wir uns wünschen! Meinetwegen können an den Stränden vor den Hotelanlagen Liegen aufgestellt sein. Viele mögen das ja. Möchte ich dort aber nicht liegen, dann wandere ich eben ein Stück weiter.
    Wir sind keine Liegenlieger und wünschen uns einen natürlichen Strand, mit Büschen und Pflänzchen (da die Insel eh schon so trocken ist, wundern wir uns doch sehr, daß „Grünes“ vernichtet wird!). Und da wir jetzt beim Thema sind: warum werden die toten angefangenen Gebäude, die da im Naturschutzgebiet illegal gebaut wurden, nicht abgerissen?
    Wir jedenfalls wollen Natur pur! Und wir hoffen, dass vor lauter Profitgier die Insel nicht verschandelt wird!

  4. Da kommen immer weniger Touristen auf die Insel und die Schlaumeier erhöhen die Anzahl Liegen zu Lasten der Natur munter weiter. Ins gleiche Kapitel gehört ja auch die Liquidation der gemütlichen Strandbuden … Ich frage mich wahrlich, was da für Tourismus-Experten am Werk sind? Wollen die etwa aus Fuerteventura ein 2. Gran Canaria machen?

  5. kommen soeben aus fue zurück und können es nocht nicht fassen : was hat man aus den schönen natur-.stränden gemacht, die nach dem „esmeralda“ und bei tierra dorada ihr flair und ihren charme verbreiteten ?doch ! die vielen liegen
    und die schirme brauchen wir nicht, weil wir auf unseren
    wanderungen von costa calma nach jandia keine ruhepause einlegen wollen ! wer jedoch ruhen will, soll eben zahlen, was da so verlangt wird. jetzt im winter ist diese anzahl liegen mit sicherheit falsch berechnet !!! das
    ist nicht mehr “ unser “ fuerte, wie wir es vor 20 jahren kennenlernten ! nun zum schluss : die natur braucht uns
    nicht, wir die natur aber sehr ! militärisch korrekt ausgerichtete “ liegen und schirm-anlagen“ sind nicht
    nur hässlich, sondern verschandeln auch diese herrliche
    natur, deretwegen die meisten touristen doch wohl kommen….! bei dieser negativen entwicklung sehe ich die chancen für eine rosige zukunft fuertes eher düster…!!!

  6. In anderen Regionen werden zur Strandsicherung Pflanzungen angelegt! – hier werden sie gerodet! Gibt es auf Fuerte keinen Umweltschutz?
    Das ist aber nicht der einzige Schildbürgerstreich in Pajara!!

    Der Liegensektor Lote 25 – Sector H -29 (Playa Esmeralda) ist meines Wissens auch viel zu groß: er mißt in der Längsausdehnung inclusive Durchgang ca. 115 m. Er dürfte doch inclusive Durchgang nur 70 m lang sein. Bei Flut werden auch keine 10 m zur Flutlinie eingehalten.

    Ich dacht „wildwest“ wäre auf den Kanaren schon Vergangeheit.

  7. Das ist ja wohl ein starkes Stück! Was hat man sich denn dabei gedacht? Sicher garnix – alles mal am „grünen Tisch“ entschieden… kennt man ja leider auch in Deutschland 🙁 Aber ehrlich, was soll der Unsinn? Oder stecken die Hotels dahinter? Möchten die „feinen Herrschaften“ der Hotels nur auf der Liege liegen und sich den Bauch nicht einsanden? dann sind sie auf Fuerte fehl am Platz! Schicki-Micki-Inseln haben wir schon genug – ich komme seit über 20 Jahren nach Fuerte, auch der Strände wegen.

  8. Kein Schwein braucht diese scheiss Liegen wie kann mann die schönen Strände damit verschandeln .
    Genau wegen der Liegenfreien Strände kommen die Leute doch nach Fuerte .
    Wer sowas braucht soll zum Ballermann fahren

  9. Ich verstehe den Sinn und Zweck solcher Aktionen nicht. Bei jedem Besuch auf der Insel wandere ich mehrfach zwischen Jandia & Costa Calma am Strand entlang und es gibt eine Sache, welche mir jedes Jahr auf’s Neue auffällt: Diese ganzen „sch…“ Liegen werden kaum bis gar nicht genutzt. Zumindest in den Wintermonaten. Wie’s in der Hauptsaison aussieht; kann ich nicht sagen. Selbst wenn die Nutzung der Liegen gratis wäre, würde es uns bei so schönem Sand nicht im Traum einfallen, diese zu nutzen. (Zynismus an) „Erosion scheint es auf Fuerte nicht mehr zu geben, von daher können ja auch gerne Bocksdornbüsche neuen Liegen zum Opfer fallen.“ (Zynismus aus)

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