Weniger Verkehr auf Fuerteventura‘s Straßen

Eine aktuelle Studie über den Auslastungsgrad des Schnellstraßennetzes in Fuerteventura zeigt für das vergangene Jahr 2013 einen Verkehrsrückgang von 6% gegenüber 2012. Das errechnete Gesamtverkehrsaufkommen liegt mit 322.927 registrierten Fahrzeugen im Jahr 2013 deutlich unter den 343.539 Fahrzeugen im Vorjahr. Damit setzt sich ein stetiger Trend fort, bei dem die Verkehrsbelastung seit 2009 insgesamt um fast ein Zehntel zurückgegangen ist.

Mithilfe von 62 Messungsstationen, verteilt auf ganz Fuerteventura, werden Verkehrsdaten des gesamten insularen Straßennetzes gesammelt, wobei ein und dasselbe Fahrzeug am Tag natürlich mehrmals und bei verschiedenen Stationen gleichzeitig gezählt werden kann. Auch Bauarbeiten und die sich daraus ergebenden Umleitungen wirken sich auf die Verkehrsdichte aus und können die registrierten Daten beeinflussen.

Die alljährliche Verkehrsstudie ermöglicht eine detaillierte Auswertung des Straßennetzes und den am stärksten befahrenen Streckenabschnitten, um mit entsprechenden Folgemaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen zu können. Die Schnellstraße FV-2 auf Höhe des Flughafens in Puerto del Rosario hat mit 24.443 vorbeigefahrenen Fahrzeugen täglich die größte Verkehrsdichte der Insel und wurde 2013 im Vergleich zum Vorjahr somit um 5,3% stärker befahren. Weiter südlich auf Höhe von Nuevo Horizonte rollten durchschnittlich 19.000 Fahrzeuge pro Tag über die teils als Autobahn ausgebaute Hauptstraße FV-2. Dies entspricht verglichen mit 2012 ebenfalls einer Wachstumsrate von 5,4%. Der größte Verkehrsrückgang wurde auf der FV-20 auf Höhe von Molino de Antigua gemessen. Dort ging der Verkehr im Vorjahresvergleich mit einem Tagesdurchschnitt von nur 3.313 Fahrzeugen um ganze 22,8% zurück.

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