Zwei Schiffbrüchige nach ganzer Nacht auf hoher See gerettet

Nach acht Stunden bei totaler Dunkelheit auf hoher See wurden zwei junge Fischer, die gegen zwei Uhr nachts von heftigen Wellen überrascht wurden, schließlich am Morgen von einer Fähre der Reederei „Naviera Armas“ gerettet. Völlig unerwartet schlugen zwei große Wellen mit ihren Wassermassen gegen das 8,5 Meter große Schiff der jungen Männer und brachten es schließlich zum Kentern. Es war Glück im Unglück, dass das Schiff nicht völlig unterging.

So konnten sich die Schiffbrüchigen auf das Rettungsboot ziehen und es an ihrem treibenden Fischerboot befestigen, um nicht übermäßig von der Strömung mitgerissen zu werden. Außerdem befand sich die Notfunkbake an Bord des gekenterten Schiffes, die schließlich zur schnellen Rettung der beiden jungen Männer führte. Aufgrund der Dunkelheit konnte der 27-jährige Jonathan Fernández erst bei Tagesanbruch untertauchen und den Funksender suchen, um damit die Koordinaten durchzugeben und Hilfe zu rufen. Circa eineinhalb Stunden nach dem gesendeten Notruf war um 10 Uhr morgens schließlich Hilfe in Sicht. Die Armas-Fähre „Volcán de Timanfaya“, die sich auf ihrer Route zwischen Las Palmas und Morro Jable in der Nähe der Schiffbrüchigen befand, wurde von der Seenotrettung informiert und entdeckte die erschöpften Männer etwa 25 Meilen vor der Küste Fuerteventuras. Das unruhige Meer machte die Rettungsaktion jedoch komplizierter als gedacht. Nach einiger Zeit konnten die Männer letztendlich mit Rettungsringen über die Schiffsleiter in Sicherheit gebracht werden. Obwohl die Schiffbrüchigen erfahrene Fischer sind, waren sie den unerwarteten Launen des Meeres ausgesetzt. Gerettet hat sie schließlich auch, dass sie trotz der beunruhigenden Situation Ruhe bewahrten und bis zur Morgendämmerung warteten, um ins Wasser zu gehen. Die Fähre brachte beide Männer zur Untersuchung nach Morro Jable, von wo sie anschließend in ihre Heimat Gran Canaria zurückkehren konnten.

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