Spanische Wirtschaftsdaten mit positiven Signalen

Trotz der eher moderaten Wachstumszahlen innerhalb der spanischen Wirtschaft, kann insgesamt ein genereller Aufwärtstrend beobachtet werden. Das Nationale Statistikinstitut (INE) in Madrid bestätigte, dass sich die spanische Konjunktur zwischen April und Juni 2014 im Aufschwung befand.

Dank eines starken Anstiegs der Binnennachfrage kletterte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Monat um 0,6 Prozent nach oben. Zu verdanken ist diese Entwicklung einem Konsumzuwachs der privaten Haushalte und einem leichten Investitionsanstieg. Insgesamt ist die spanische Wirtschaft im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent gewachsen und auch die Beschäftigung ist im Vorjahresvergleich um immerhin 0,8 Prozent gestiegen. Auch wenn der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum letzten Jahr bereits im zweiten Monat in Folge zurückging und die Inflationsrate in den Monaten Juli und August um ganze 0,5% ins Minus zog, schloss die spanische Regierung die Gefahr einer Deflation eindeutig aus. Dabei ist es bereits das vierte Mal in nur 11 Monaten, dass die Entwicklung des Verbraucherpreisindex im Vorjahresvergleich negativ abschneidet. Grund dafür könnten die kürzlich gesunkenen Kraftstoffpreise sein, die sich im vergangenen Jahr noch in einem Preisaufschwung befanden.

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