Zunahme der Rettungseinsätze auf Fuerteventura

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres betreute der kanarische Notfalldienst (SUC) auf allen Inseln des Archipels rund 135.500 Personen, die irgendeine Art von medizinischer Versorgung angefordert hatten. Auf Fuerteventura wurden in diesem Zeitraum 5.231 Anfragen medizinischer Art gelöst, was einen fast 10-prozentigen Anstieg gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

In 40 Prozent aller Fälle handelte es sich um Notfallsituationen, in denen es darum ging, Leben zu retten. Knapp über 5.156 Menschen auf der Insel wurden dabei von den Einsatzkräften des Notfalldienstes behandelt, darunter 4.400 Krankheitsfälle und fast 800 Betroffene in Unfallsituationen. Mit knapp 2.100 Fällen wurde ein Großteil der eingegangen Anfragen als Notfall mit absoluter Priorität eingestuft. In weiteren 1.370 Fällen war eine dringende medizinische Versorgung von Nöten und in 646 Fällen wurde ärztlicher Rat angefordert. Zur Lösung aller medizinischen Anfragen, mobilisierte der SUC in 4770 Fällen seine Bodenkräfte in Form von Notarzt- und Rettungsfahrzeugen. In einigen Fällen war auch Unterstützung aus der Luft nötig. Der Rettungshubschrauber kam dabei 104 Mal zum Einsatz, um verletzte oder kranke Personen zu transportieren. In 74 Fällen musste auch das medizinische Rettungsflugzeug ausrücken, wenn z. B. eine Verlegung über die Insel hinaus nötig war.

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