Festival-Programm für das WOMAD 2014 auf Fuerteventura steht fest

Nach drei Jahren kehrt das beliebte WOMAD-Festival (World of Music, Arts and Dance) endlich wieder auf die Kanarischen Inseln zurück. Vom 07. bis zum 09. November wird die internationale Festival-Reihe, die seit über 30 Jahren um die ganze Welt tourt und Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammenbringt, in Gran Tarajal auf Fuerteventura für mächtig Feierlaune sorgen.

Fast zwei Jahrzehnte lang war Gran Canaria der kanarische Schauplatz der international bekannten Veranstaltung, bis sie aufgrund mangelnder finanzieller Unterstützung endgültig gestrichen wurde. Dank zahlreichen Sponsoren, darunter vielen auf Fuerteventura ansässigen Unternehmen sowie dem Einsatz kanarischer Inselpolitiker kann das Event in diesem Jahr wieder stattfinden.

Wie die Direktorin des diesjährigen Festivals während der offiziellen Präsentation bekanntgab, wird die erste Ausgabe des WOMAD-Festivals auf Fuerteventura ein vielfältiges Programm bieten, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist. Musik-Acts aus Nigeria, der Türkei, Großbritannien und natürlich Spanien sorgen für ein qualitativ hochwertiges und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Aus Nigeria begeistert Saxophonist und Sänger Seun Kuti mit mitreißendem Afrobeat und führt somit die originelle und kraftvolle Musik seines berühmten Vaters, der Afrobeat-Legende Fela Kuti, fort. Die junge türkische Sängerin Cigdem Aslan wird mit ihrem einzigartigen Rembetiko eine Musikrichtung bedienen, die für die Kultur einer unterdrückten Minderheit steht und somit aus tiefsten Herzen kommt. Aus dem Süden Londons reist das Kult-Duo „The Correspondents“ nach Fuerteventura, um mit seiner genreübergreifenden Dance-Musik für Partylaune zu sorgen. Natürlich gibt es auch aus Spanien erstklassige Unterhaltung, wie z. B. von der katalanischen Gruppe „La Pegatina“ mit den ansteckenden Rhythmen einer modernen Rumba-Musik, der Akustik-Rockband „Arizona Baby“, dem Singer-Songwriter Julián Maeso, der Blues und Rock einen einmaligen Retro-Sound verleiht oder Germán López, dem jungen Timple-Spieler aus Gran Canaria.

Doch alle, die das mitreißende WOMAD-Festival schon einmal live erlebt haben, wissen, dass es nicht nur Musik zu bieten hat, sondern ebenso mit Tanz und Kunst begeistert. Außerdem kommen nicht nur Erwachsene auf ihre Kosten, denn das Programm hat ebenso etwas für die kleineren Festival-Teilnehmer zu bieten. Eine Reihe von Workshops der bildenden Künstlergruppen „Other World Arts“ und „Purple Moon Art“ bieten Kindern die Möglichkeit, sich als Künstler zu versuchen und ihrer Phantasie beim Motto Meeresumwelt freien Lauf lassen. Die Workshops finden am 07.11. von 16:00-19:00 Uhr und am 08.11. von 11:00-13:30 sowie 16:00-19:00 Uhr statt. Die Ergebnisse dieser beiden kreativen Tage werden anschließend bei dem feierlichen Umzug am Sonntagmittag präsentiert.

Wie Cabildo-Präsident Mario Cabrera erklärte, ist die Austragung des Festivals auf Fuerteventura etwas ganz Besonderes, da die Philosophie der Veranstaltung sehr gut zur Mentalität der Insel passt. Das WOMAD steht ganz im Zeichen der Umwelt und bietet einen Anlass, den Respekt gegenüber der Natur und den unterschiedlichen Kulturen zu fördern. „Wir sind uns sicher, dass das WOMAD-Festival auf Fuerteventura sein zu Hause, seinen Strand gefunden hat.“

In den drei Festival-Tagen erwartet man um die 20.000 Gäste, um die sich ein Team aus mehr als 500 Sicherheitsleuten und Sanitätern kümmern wird. Mit einer speziellen Sitzung in der Gemeindeverwaltung von Tuineje wurde bereits der Einsatzplan für das Festival besprochen, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Der Verkehr von der Calle Matías López bis hin zum Festival-Gelände bleibt an diesem Wochenende ausschließlich für Fahrzeuge des Sicherheits- und Rettungsdienstes geöffnet. Um Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, wurde eine Reihe von Kontrollpunkten eingerichtet, um auch darauf zu achten, dass die Anwohner der Zone von keinen Einschränkungen betroffen sind. Für die angereisten Festival-Teilnehmer stehen zwei Parkflächen zur Verfügung – eine zwischen dem Grundschulgelände des CEIP und dem Fußballplatz sowie eine weitere im Valle del Aceitún. Aus Sicherheitsgründen ist es während des Festivals untersagt, Gefäße aus Glas oder Metall mit an den Strand zu nehmen, da man eine Verletzungsgefahr so gut wie möglich ausschließen will. Sollte doch etwas passieren, sind für alle Fälle genügend Helfer im Einsatz, die an verschiedenen Sanitätsstationen rund um das Gelände positioniert sind. Für ausreichend Toiletten sowie Möglichkeiten zur Müllentsorgung ist ebenfalls gesorgt.

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