Sanierung des Wandernetzes im Inselnorden abgeschlossen

Reparatur Wanderwege

Die strömenden Regenfälle gegen Ende November hatten vielerorts auf Fuerteventura zu beschädigten Straßen und Wanderwegen geführt. Ein Arbeitertrupp der Umweltschutzverwaltung kümmerte sich daraufhin verstärkt um die geplante Sanierung der Wanderwege, die sich auf der Insel zu einem insgesamt 255 Kilometer langen Wandernetz zusammenschließen. Die Wanderrouten in nördlich gelegenen Gemeinden wurden bereits erfolgreich erneuert, sodass nun mit der Inselmitte begonnen wird, um schließlich alle Wege bis in den Süden zu sanieren.

Die Umweltschutzbeauftragte des Cabildo, Natalia Évora, betonte diesbezüglich, wie grundlegend die Mithilfe der Bürger sei, um die Wanderwege auf Fuerteventura in einem guten Zustand halten zu können. Dabei lädt sie dazu ein, Kontakt mit der Inselverwaltung aufzunehmen, sollte man auf beschädigte Wegabschnitte stoßen. Évora wies außerdem darauf hin, dass auch Meldungen über anderweitige Mängel, wie zum Beispiel stark verschmutzte Landschaften, dankbar angenommen werden. Neben den offiziellen Wanderpfaden gibt es noch viele weitere Schotterpisten und Wanderwege, wie etwa die Strecke von „la Fuente de los Pocitos“ in La Matilla. Diese sollen ebenfalls vom Umweltschutzpersonal des Cabildo erneuert werden. Eine Methode, die sich bei der Sanierung der Wanderwege in letzter Zeit bewährt hatte, sieht die Errichtung kleiner querverlaufender Steinmauern vor. Bei Wegen, die durch sogenannte Barrancos – also Felsschluchten, an denen das Regenwasser abfließt – verlaufen, dienen diese kleinen Erhebungen dazu, das Fließwasser aufzuhalten, um eine Bodenerosion zu verhindern.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten