Tauchroboter sollen Lecks in gesunkenem Fischerboot abdichten

Die beiden Tauchroboter, die die insgesamt 8 Lecks in dem gesunkenen russischen Trawler Oleg Naydenov abdichten sollen, sind am 09.05.2015 an ihrem Einsatzort eingetroffen. Das Fischerboot, das voll betankt und bereit zum Auslaufen war, hatte knapp vier Wochen zuvor im Hafenbecken Feuer gefangen.

Da das Löschen offenbar unmöglich war und um ein Fiasko im Hafen zu vermeiden, entschied man sich, das brennende Schiff möglichst weit auf hohe See zu schleppen, wo es schließlich 24km südlich von Gran Canaria versank und über 1.400 Tonnen Treibstoff in seinen randvollen Tanks mit in 2.700 Meter Tiefe nahm.

Seitdem sickert kontinuierlich Öl aus und führt an einigen Küstenabschnitten Gran Canarias zu Verschmutzungen.

Das Verkehrsministerium hat die norwegische Spezialfirma Ortech damit beauftragt, die 8 Lecks zunächst zu verschließen, um dann später das Öl abpumpen zu können. Wie lange die Arbeiten dauern werden, ist aufgrund der Komplexität der Aufgabe und der großen Wassertiefe nicht vorhersagbar.

Es bleibt nur zu hoffen, dass der Versuch gelingt und die tickende Zeitbombe entschärft werden kann.

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