Staatsanwälte fordern fünf Jahre Haft für ehemalige Tourismusbeauftragte Águeda Montelongo

Am zweite und letzten Verhandlungstag im Strafverfahren gegen die ehemalige Tourismusbeauftragte des Inselpatronats, Águeda Montelongo, und weitere Mitangeklagte sagten nun weitere Zeugen vor dem Obersten Gerichtshof der Kanaren (TSJC) aus. Rechtliche Vertreter der Hotels Faro de Jandía und Sheraton sowie der Autovermietung Cicar bestätigten, dass Rechnungen fälschlicherweise auf Namen ausländischer Pressevertreter ausgestellt wurden, um sie mit öffentlichen Geldern des Tourismuspatronat zu begleichen, obwohl die Dienste von Parteigenossen aus den Reihen der PP in Anspruch genommen wurden.

Die gefälschten Rechnungen sollen außerdem von zwei weiteren Mitarbeitern vor neugierigen Blicken ferngehalten worden sein. Für die Hauptbeschuldigte Águeda Montelongo fordert die Staatsanwaltschaft eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren und acht Monaten wegen Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung und der Veruntreuung öffentlicher Gelder. Wie die Angeklagte in der ersten Verhandlungssitzung zu ihrer Verteidigung aussagte, seien die von der Inselverwaltung übernommenen Ausgaben auf einen „unfreiwilligen Fehler“ zurückzuführen.

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