Kanaren wenden sich wegen Stromtrasse im Vogelschutzgebiet an EU

Um eine mögliche Beeinträchtigung der Umwelt in Antigua und Valles de Ortega zu vermeiden, haben die Ministerien für territoriale Belange und Industrie der Kanaren-Regierung zusammen mit dem Cabildo von Fuerteventura eine Anfrage an die Europäische Union gestellt, um anstelle des Neubaus einer Hochspannungsleitung dort die Möglichkeit der Umwandlung der aktuellen Stromtrasse mittlerer Spannung auf Hochspannung zu erwägen.

Grund ist, dass es sich bei der Region um ein spezielles Vogelschutzgebiet handelt, auf das bei neuen Bauarbeiten, wie sie das Industrieministerium befürwortet, deutliche Auswirkungen befürchtet werden.

Der Präsident des Cabildo, Marcial Morales, glaubt daran, dass die Umwandlung der aktuellen Stromtrasse im Vogelschutzgebiet sinnvoll sei, da die Gegend durch den Bau der bestehenden Leitungen bereits genug beansprucht wurde. Ein entsprechendes Treffen von Vertretern der Insel mit der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Union findet in Kürze in Brüssel statt.

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