Cabildo investiert 25.000 Euro in Generhaltungsprogramme für heimische Ziegenrasse

Ein Übereinkommen zwischen der Inselverwaltung von Fuerteventura und dem Ziegenzuchtverein der heimischen „cabra majorera“ (Asociación de Criadores de Cabra de Fuerteventura) plant den Einsatz von 25.000 Euro in Generhaltungs- und Schutzmaßnahmen zur Sicherung der autochthonen Ziegenrasse. Der gemeinsame Vertrag strebt das Führen eines Zuchtbuches mit ordnungsgemäß eingetragenen Abstammungsnachweisen an.

Die Fuerteventura-Ziege wird im offiziellen Viehrassenkatalog gelistet und gilt im Hinblick auf Quantität sowie Qualität ihrer Milch als eine der produktivsten Ziegenrassen überhaupt. Besonders in der Welt der Käseherstellung ist sie aufgrund ihrer einzigartigen und schmackhaften Milch sehr gefragt. Zuchtprogramme zur genetischen Erhaltung dieser Rasse seien laut Inselpräsident Marcial Morales daher ungemein wichtig. In Verbindung mit Arbeiten zur genetischen Verbesserung sollen so reinrassige Zuchttiere erhalten werden.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören zudem, die Produktionstätigkeit im Primärsektor zu fördern sowie dessen Modernisierung voranzutreiben und durch die Anpassung an neue Vorschriften auch für eine verbesserte und gesündere Produktion der Lebensmittel zu sorgen.
Der Ziegenzuchtverein auf Fuerteventura zählt 46 Züchter zu seinen Mitgliedern und leitet seit seiner Gründung vor fünf Jahren als einzige von der Kanarischen Regierung anerkannte Institution mit einem Zuchtstammbuch die Organisation des Ziegenbestandes innerhalb der heimischen Rasse. Unter anderem strebt er eine höhere Beteiligung ansässiger Viehzüchter an, um eine Bewertung und Eintragung ihrer Tiere im Herdbuch zu beantragen.

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