La Oliva intensiviert Saatkampagne vor anstehender Regensaison

Gavias web

In Zusammenarbeit mit dem Cabildo de Fuerteventura (Inselverwaltung von Fuerteventura) organisiert die Gemeinde La Oliva auch in diesem Jahr wieder die „Campaña de Siembra“ (Saatkampagne). Das alljährliche Programm soll durch den Anbau von Getreide in den sogenannten Gavias (traditionelle Ackerflächen) der Insel die Voraussetzungen für Jagdaktivitäten verbessern und gleichzeitig der Landschaft Fuerteventuras zu Gute kommen, indem der Erdboden geschützt, Wasser aufgefangen und Erosion verhindert wird.

Der Beauftragte für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, Rafael Benítez, erklärte, dass man die Kampagne diesmal mit zusätzlichen Helfern aus der Gemeindeverwaltung unterstützen will, um in Anbetracht der erwarteten Regensaison mehr Anbaugebiete abzudecken und so viel Saatgut wie möglich auszubringen.

Die Arbeiten sind bereits seit Anfang November in vollem Gange und sollen innerhalb der nächsten Wochen auf verschiedene Standorte der Insel ausgeweitet werden. Nachdem man in El Roque begonnen hat, plant man die Kampagne im Wildreservat von Lajares sowie je nach Verfügbarkeit des benötigten Equipments in weiteren festgelegten Gebieten fortzusetzen.

Die Maßnahmen sollen letztlich nicht nur eine natürliche und gesunde Nahrungsquelle für wilde Tierarten schaffen und diese somit vor Krankheiten schützen, sondern darüber hinaus auch die Vegetation fördern. Denn laut Benítez hätten bereits unsere Vorfahren gewusst, dass der Ackerbau den Boden stärkt und einen natürlichen Schutz vor Erosion bietet. Zudem betonte er, wie wichtig es sei, die Saat zur richtigen Zeit zu verstreuen. Dies müsse noch vor den ersten Regenfällen und möglichst auf einem gepflügten Acker geschehen.

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