Festnahme nach Entführung, Raub und schwerer Körperverletzung in Costa Calma

Die Guardia Civil aus Morro Jable hat am 02.12.2017 einen Residenten festgenommen, der im Verdacht steht, für eine Reihe schwerer Straftaten verantwortlich zu sein, zu denen es am 29.05.2017 in Costa Calma im Süden von Fuerteventura gekommen sein soll. Dem aus Pontevedra stammenden 31-Jährigen wird vorgeworfen, zusammen mit einem weiteren Komplizen einen Raub mit Entführung, Erpressung und schwerer Körperverletzung begangen zu haben. Die Ermittlung gehen weiter, bis auch der zweite Täter ausfindig gemacht werden kann.

In der besagten Mainacht wurde ein auf Fuerteventura wohnhafter Mann brutal überfallen, gefesselt und im Kofferraum eines Wagens zu einer abgelegenen Hausruine im Süden der Insel gebracht. Die beiden Angreifer eigneten sich Kreditkarte und Handy an und schlugen daraufhin so lange auf den 47-Jährigen ein, bis dieser ihnen die Geheimzahl seiner Kreditkarte nannte. Aus einem nahegelegenen Bankautomaten bedienten sie sich mit einer Auszahlung in Höhe von 800 Euro am Konto ihres Opfers. Dies schien jedoch noch nicht auszureichen, sodass sie nach Androhung weiterer Gewalt gegenüber ihm und seiner Familie am nächsten Morgen weitere 1.200 Euro erpressten.

Der gebürtige Galicier wurde während seiner Entführung so misshandelt, dass er schwere Verletzungen davontrug und nach seiner Freilassung von Rettungskräften behandelt werden musste. Nachdem er Anzeige erstattet hatte, kam eine intensive Ermittlung ins Rollen, die letztlich über sechs Monate andauerte, bis einer der beiden mutmaßlichen Täter ausfindig gemacht werden konnte. Dieser kam gerade mit einem Flug aus Santiago de Compostela wieder zurück nach Fuerteventura und wurde noch am Flughafen von der Polizei abgeführt.

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