Zwangsschließung der SBH-Hotels aufgeschoben? Eigentümer soll Unterlagen eingereicht haben

taro beach

Die Gäste und Mitarbeiter der vier von der Zwangsschließung betroffenen SBH-Hotels in Costa Calma können möglicherweise erst einmal durchatmen. Einer Meldung des Nachrichtenportals „noticiasfuerteventura.com“ zufolge sollen „Quellen“ der Gemeinde Párara bestätigt haben, dass die Betreibergesellschaft der Familie Gregorio Pérez in letzter Sekunde Unterlagen für die Legalisierung eingereicht haben soll.

Von einer möglichen Zwangsschließung betroffen sind die Hotels der SBH-Kette Taro Beach, Mónica Beach, Costa Calma Beach und Nautilus. Laut einer Zeitungsmeldung in der Canarias7 hätten die Schließungen ab dem 22.10.2018 durchgeführt werden können.

Die Rechtsabteilung der Gemeinde müsse nun die beigebrachten Unterlagen prüfen und ggfs. in die jeweiligen Verfahren integrieren.

In jedem Fall hätte die Hotelkette etwas Zeit gewonnen. Der Eigentümer habe sich dem Medium gegenüber nicht geäußert, sondern auf eine für den 23.10.2018 geplante Veröffentlichung in den Sozialen Medien verwiesen.

Normaler Betrieb in den Hotels

In den Hotels geht der Betrieb anscheinend zurzeit ganz normal weiter. Am Morgen des 22.10.2018 konnten wir beobachten, dass z.B. im SBH Taro Beach mehrere Reisebusse neue Urlauber zum Hotel brachten, die dann direkt an der Rezeption eingescheckt wurden.

Dennoch bleibt die Lage angespannt, da niemand genau weiß, wie die Angelegenheit weiter geht. Rund 200 Angestellte und tausende Urlauber hoffen, dass eine endgültige Schließung abgewendet werden kann. Die vier Hotels verfügen insgesamt über rund 2.000 Betten.

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