300. Ausgabe der Fuerteventura-Zeitung

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Nicht ganz ohne Stolz arbeiten wir an der 300. Ausgabe der Fuerteventura-Zeitung. Kaum jemand hätte am Anfang daran geglaubt, dass wir so lange durchhalten würden.

Die Idee für eine rein deutschsprachige Zeitung für Fuerteventura hatten wir bereits im Jahr 2006. Damals brachten wir parallel zur englischen „Fuerteventura News“ eine deutsche Version heraus. Dazu hatten wir uns an dem Unternehmen Fuertenews, S.L. beteiligt.

Leider erkannten wir damals nicht rechtzeitig, dass Fuertenews, S.L. trotz guter Umsatzzahlen eine große Schwäche hatte: die britischen Gründer von Fuertenews, S.L. arbeiteten nicht selbst im Unternehmen, sondern widmeten sich in erster Linie ihren Immobiliengeschäften. Und so gab es einen Geschäftsführer, einen Buchhalter, eine Grafikerin, zwei Redakteurinnen, drei Anzeigenverkäufer und zwei Zeitungsverteiler.

Der Personalapparat, und damit auch die Fixkosten, waren also extrem aufgebläht. Auf der anderen Seite waren die Mitarbeiter nicht ausgelastet. Viele Aufgaben hätten viel effizienter und kostengünstiger von externen Dienstleistern erledigt werden können. Doch damals bedeutete die Notwendigkeit, Mitarbeiter zu entlassen, noch mehr als heute, meist das Ende eines Unternehmens. Die fälligen Entschädigungszahlungen, die Kosten für den Start der neuen, deutschen Version und rückläufige Anzeigenumsätze bei den englischen Anzeigenkunden waren nicht zu stemmen.

Da wir jedoch an der deutschen Fuerteventura News sahen, dass das Konzept funktionierte, wagten wir den Schritt, und gründeten die Fuertezeitung, S.L.

Im Juli 2007 erschien die erste Fuerteventura-Zeitung

Im Juli 2007 kam dann die erste Ausgabe mit dem neuen Namen „Fuerteventura-Zeitung“. Kaum einer traute uns zu, dass wir uns längere Zeit halten würden. Manche hielten es gar für verrückt, alle zwei Wochen 7.000 Zeitungen an die Leser zu verschenken.

Doch es kam anders. Die Anzeigenkunden der deutschen Fuerteventura News wussten bereits, dass ihre Werbung funktionierte und blieben auch unter dem neuen Namen dabei. Neue Kunden, die Werbung schalteten, waren schnell überzeugt und blieben der Fuerteventura Zeitung treu, manche sogar bis heute ununterbrochen.

Heute, 300 Ausgaben später, hat das Konzept der kostenlosen Verteilung endgültig bewiesen, dass es das einzige ist, das auf Fuerteventura dauerhaft funktioniert. Sämtliche periodischen Publikationen, die auf ein Verkaufskonzept gesetzt hatten, sind dagegen meist sehr schnell wieder vom Markt verschwunden.

Für uns ist die 300. Ausgabe ein Grund, allen Beteiligten ein dickes DANKE zu sagen.

Dabei steht für uns in besonderem Maße das Verhältnis zwischen unseren Lesern und unseren Anzeigenkunden im Vordergrund. Vordergründig sind es unsere Anzeigenkunden, die mit ihren Werbeausgaben die Fuerteventura-Zeitung finanzieren. Doch das tun sie natürlich nur, weil unsere Leser sie durch ihr Kosumverhalten wissen lassen, dass ihre Werbegelder bei der Fuertezeitung gut investiert sind. Das ist eine klassische Win-Win-Situation.

Doch natürlich gebührt unser Dank auch unseren Gründungsgesellschaftern Sandra Huster und Thomas Wolf, unseren freien Mitarbeitern, der Druckerei AGAPrint und der Transportfirma Logitrans. Ohne deren unermüdliche und zuverlässige Arbeit könnten wir die 300. Ausgabe nicht in den Händen halten.

Wir freuen uns auf die nächsten 300 Ausgaben!

Bestimme den Lohn für unsere Arbeit!

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https://www.fuerteventurazeitung.de/du-bestimmst-den-lohn-fuer-unsere-arbeit/ banner 300x250 Bestimme den Lohn

9 Kommentare

  1. herzliche glückwünsche zur “ 300 -er „- auflage ! freue mich mit euch : feiert ruhig einmal kräftig den
    erfolg und macht vor allem weiterhin eine solch tolle zeitung !
    herzliche grüsse , vor allem an frau huster und herrn t. wolf, sendet euch euer treuer leser
    falk schliwa , friedrichshafen

  2. Für das Fortbestehen Ihrer Zeitung wünschen ich Ihnen weiterhin viel Erfolg. Sie verstehen es
    gut recherchiert Themen aufzugreifen, die auch für den Residenten gerade im kommunalen Bereich wichtig und interessant sind. Und Sie haben doch die eine oder andere positive Veränderung herbeigeführt. So ist Ihr Aufruf zum Residententreffen und zur Wahl sehr zu begrüßen. Nationalistischem Denken ist entgegenzutreten.

  3. Auch ich gratuliere Recht herzlich zu Eurem Jubiläum. Bin froh, dass es Euch gibt und man mit Informationen, auch zu Hause in Berlin online, versorgt wird. Man bleibt auf dem laufenden und freut sich auf den nächsten Urlaub.
    Vielen Dank an Euch und hoffentlich noch lange weiter so.

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