Antigua reguliert Elektroroller

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Als erste Gemeinde auf Fuerteventura hat Antigua eine Verordnung über die Nutzung von Elektrorollern und ähnlichen Gefährten verabschiedet.

Die Regulierung dieser Art von Fortbewegungsmitteln obliegt in Spanien den Gemeinden. Die Regulierung war nötig geworden, nachdem insbesondere in Caleta de Fuste immer mehr Elektroroller über die Bürgersteige und durch Fußgängerzonen heizen. Es gab immer mehr Beschwerden von Einwohnern und Urlaubern.

Wegen der immer weiter steigenden Zahl und aufgrund der Tatsache, dass die Gefährte dank der technologischen Entwicklung immer leistungsfähiger und schneller werden, sahen die Verantwortlichen in der Gemeinde nun offenbar Handlungsbedarf. Tatsächlich dürfte die Wahrscheinlichkeit für schwere Unfälle ohne eine sinnvolle Regulierung weiter ansteigen.

Die Verordnung wurde zunächst vorläufig verabschiedet und veröffentlicht. Nun haben die Bürger 30 Tage Zeit, Einsprüche zu formulieren. Eventuelle Einsprüche werden dann von den Technikern und Juristen geprüft und gegebenenfalls in Form von Änderungen in den Text integriert. Danach muss er vom Gemeinderat noch endgültig verabschiedet werden.

Wichtigster Punkt der Verordnung ist das Verbot von Elektroroller sämtlichen Fußgängerbereichen wie Bürgersteigen, Plätzen, Promenaden und sonstigen Fußwegen. Je nach Motorleistung müssen die Fahrzeuge dann entweder den Radweg oder die Straße nutzen.

Es ist anzunehmen, dass andere Gemeinden Fuerteventuras bei der Regulierung der Elektrofahrzeuge nachziehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Gemeinden bei der Gelegenheit auch ihre Verkehrskonzepte überdenken. Bei den ganzjährig perfekten Wetterbedingungen und den Möglichkeiten zur Nutzung von regenerativen Energien wäre es in vielen Orten Fuerteventuras denkbar, dass elektrische Fortbewegungsmittel einen Teil des Kurzstrecken-Autoverkehrs innerhalb der Ortschaften ersetzen oder ergänzen könnten.

1 Kommentar

  1. Soviel ich weiss gibt es in spanien ab 1.7 neue Gesetze, welche die max. Geschwindigkeit auf 25km/h begrenzt, und nur noch eine Person fahren darf.
    In den Großstädten wie Madrid sind die Probleme die selben, in Deutschland dürfen sie 45 km/h fahren, mit Moped Kennzeichen,Helm, und Führerschein,
    Werden dann aber auch wie Mopeds behandelt.
    Schön wäre es wenn sie max. 20 km/h
    fahren würden und dann wie Fahrräder behandelt werden, auf Radwegen und Promenaden.

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