Anonyme Geldkarten statt Lebensmittelgutscheine: Tuineje erleichtert Menschen in sozialer Not den Einkauf

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Der Sozialdienst der Gemeinde Tuineje betreut monatlich zwischen 30 und 40 Personen, die sich in einer sozialen Notlage befinden. Diese erhielten bisher Gutscheine, mit denen sie in Supermärkten Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs kaufen können.

Den Menschen in sozialer Not blieb folglich nichts anderes übrig, als sich an der Kasse vor den Augen anderer Kunden und des Supermarktpersonals als Leistungsempfänger zu erkennen zu geben.

Um den Bedürftigen diese unangenehme und aus Sicht vieler entwürdigende Situation zu ersparen, sollen sie in Zukunft von der Gemeinde Tuineje wiederaufladbare Geldkarten bekommen. Diese unterscheiden sich nicht von Geldkarten anderer Kunden.

Außerdem sollen die Geldkarten die anschließende Kontrolle erleichtern. Damit die Karten wiederaufgeladen werden, müssen die Kassenzettel der letzten Einkäufe präsentiert werden. Damit soll sichergestellt werden, dass nur zulässige Artikel wie Lebensmittel gekauft werden. Der Kauf von Alkohol, Süßigkeiten und Futter für Haustiere, um nur einige Beispiele zu nennen, ist dagegen nicht erstattungsfähig.

1 Kommentar

  1. Warum ist es fuer beduerftige Personen nicht erlaubt, Futter fuer ihr/e Haustiere, erstattet zu koennen???? -sollen denn diese Personen ihr/e Haustier/e, aussetzen, oder, im Tierheim abgeben, weil, aufgrund unerwarteter finanziller Situation, diese kein Geld haben….!!!???!!! – wenn beduerftigte Personen Kinder haben, wird denen doch auch Kindernahrung erstattet!!!! –

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